23 Prozent der Bitcoin-Wallets im Minus
Die negative Stimmung am Kryptomarkt trifft immer mehr Anlegerinnen und Anleger.

Die negative Stimmung am Kryptomarkt trifft immer mehr Anlegerinnen und Anleger. Laut View post on X von der Analyseplattform CryptoQuant ist der Anteil der Bitcoin-Wallets, die aktuell im Gewinn liegen, seit Januar von 99 auf 76 Prozent gefallen.
Das bedeutet, dass 23 Prozent der Anleger derzeit mit ihren Bitcoin-Investitionen im Verlust sind. Dieses Niveau wurde zuletzt im September erreicht. Aus den Daten geht auch hervor, dass die Gewinne aus der sogenannten Trump-Rally inzwischen vollständig verdampft sind. Zu Wochenbeginn fiel Bitcoin erneut deutlich, und auch der Altcoin-Markt korrigierte deutlich.
Nicht nur CryptoQuant signalisierte diese negative Tendenz. Der Fear and Greed Index, der das Sentiment am Markt misst, steht bei einer Extremscheu von 20 Punkten. In der Vorwoche waren es noch 33 Punkte, und im Januar stand der Index sogar bei 84.
Neben makroökonomischen Faktoren, wie den Folgen des Handelskonflikts unter Trump, trugen auch schwache US-Arbeitsmarktdaten der Kryptomarkt zu einer zusätzlichen Belastung bei. Die Volatilität des Bitcoin-Kurses dürfte voraussichtlich anhalten.
Diese Woche steht zudem die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten auf der Agenda. Analysten erwarten eine leichte Absenkung auf 2,9 Prozent im Jahresvergleich. Das könnte ein wichtiger Indikator für die zukünftige Entwicklung von Bitcoin und dem breiteren Kryptomarkt sein.
Eine potenzielle Quelle frischer Liquidität für Bitcoin und Altcoins könnte das Comeback verschiedener Market Maker sein. Warum sie sich zuvor zurückzogen haben und welche Strategien sie bei ihrer Rückkehr verfolgen, wird von Analysten genau beobachtet.