Schon mehr als 2,1 Milliarden Dollar bei Crypto-Hacks 2025 gestohlen
Laut einem neuen TRM Labs-Bericht wurden in der ersten Hälfte von 2025 bereits mehr als 2,1 Milliarden Dollar durch Crypto-Hacks erbeutet.

Laut einem neuen Bericht von TRM Labs ist es in der ersten Hälfte von 2025 bereits mehr als 2,1 Milliarden Dollar durch Crypto-Hacks erbeutet worden. Das ist fast so viel wie im gesamten Jahr 2024 und die Zahlen zeigen einen alarmierenden Trend: Mehr als 80 % der Verluste sind auf geleakte Seed-Phrases und gehackte Frontends zurückzuführen.
"Dies ist eine signifikante Zunahme illegaler Aktivitäten und kommt fast dem Gesamtverlust des Vorjahres gleich," warnt TRM Labs in dem Bericht.
Der Großteil des gestohlenen Betrags stammt aus dem Angriff auf Bybit, bei dem Hacker ca. 1,5 Milliarden Dollar an verschiedenen Crypto-Assets stehlen konnten. Die Untersuchung deutet auf die berüchtigte nordkoreanische Hackergruppe Lazarus.
Obwohl Nutzer inzwischen entschädigt wurden, bleibt die Bedrohung real. Die Lazarus-Gruppe ist weltweit bekannt als eine der aggressivsten Cyber-Banden Nordkoreas und soll ihre Beute zur Finanzierung des Atomwaffenprogramms von Diktator Kim Jong-un einsetzen.
In der Krypto-Community und insbesondere unter Bitcoin-Maximalisten gilt die Hardware-Wallet nach wie vor als sichere Zuflucht zum Aufbewahren digitaler Assets. Die Stärke dieser Wallets liegt in ihrer Isolation: Die privaten Schlüssel verlassen nie das Gerät selbst und kommen daher auch nicht mit infizierten Computern oder Smartphones in Berührung.
Selbst wenn dein PC mit Malware infiziert ist, bleibt deine Krypto auf einer Hardware-Wallet außerhalb der Reichweite von Angreifern. Nur wenn du Transaktionen durchführst, wird das Gerät vorübergehend angeschlossen. Dadurch eignen sich Hardware-Wallets hervorragend für Langzeitaufbewahrung.