Milliardenfonds aus Hongkong steigt in den Kryptomarkt ein
Die einflussreiche VMS Group aus Hongkong, ein Family Office, das rund vier Milliarden Dollar verwaltet, unternimmt seine ersten vorsichtigen Schritte im Kryptosektor.

Die einflussreiche VMS Group aus Hongkong, ein Family Office, das rund vier Milliarden Dollar verwaltet, setzt seine ersten vorsichtigen Schritte in den Kryptosektor. In Statt direkt in Bitcoin zu investieren, verfolgt das Unternehmen eine Strategie mit geringerer Volatilität: eine geplante Investition bis zu 10 Millionen Dollar in den Crypto-Hedgefonds Re7 Capital.
Laut Managing Partner Elton Cheung steht der genaue Investitionsbetrag noch nicht fest, aber die Kursänderung ist deutlich. VMS, das traditionell auf illiquide Vermögenswerte wie Private Equity fokussiert war, richtet sich fortan deutlicher auf liquide Märkte. Kryptowährungen gehören prinzipiell dazu, aber direkte Käufe von Bitcoin oder Altcoins werden vorerst vermieden aufgrund der extremen Preisschwankungen.
Stattdessen fällt die Wahl auf Re7 Capital, einen Fonds, der Rendite erwirtschaftet, indem er Liquidität auf dezentralen Börsen bereitstellt. Es bietet damit Exposure an den Kryptomarkt ohne die direkten Risiken der Tokenpreise.
VMS verwaltet unter anderem das Vermögen einiger der reichsten Familien Hongkongs, mit Beteiligungen in Bereichen von Immobilien bis multinationalen Konzernen. Neben Technologie und Pharmazie ist das Office inzwischen auch im Bereich Künstliche Intelligenz aktiv – und jetzt also auch in Krypto.
„Wir finden, dass dies der richtige Moment ist, einzusteigen“, sagt Cheung. „Die Nachfrage steigt, die Regulierung wird in mehreren Rechtsordnungen deutlicher, und institutionelle Parteien zeigen immer mehr Interesse.“
Nicht nur die USA unter Präsident Trump folgen derzeit einer pro-Crypto-Politik; auch Hongkong profilieren sich aktiv als innovatives Zentrum für digitale Vermögenswerte.