Bitcoin-ETFs erreichen Rekordhöhe: 50 Milliarden in BlackRock & Co investiert
Nur eineinhalb Jahre nach dem Start im Januar 2024 fließen erstmals mehr als 50 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-ETFs.

Nur eineinhalb Jahre nach dem Start im Januar 2024 fließen erstmals mehr als 50 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-ETFs. Insbesondere die Fonds von Giganten wie BlackRock, Fidelity und Bitwise ziehen weiterhin kräftig Kapital an, auch in den vergangenen Tagen flossen erneut erhebliche Beträge hinein.
Dennoch bilden diese Spot-ETFs nur die Spitze des Eisbergs. Zählt man alle digitalen Anlageprodukte mit, wie Exchange Traded Products (ETP), liegt das Gesamtkapital bei erstaunlichen 176,68 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 3,7 Prozent gegenüber Mai, wie aus einem neuen Fineqia-Bericht hervorgeht, der BTC-ECHO vorliegt.
Der Großteil, rund 153 Milliarden Dollar, steckt in Bitcoin-basierten ETPs. BlackRocks Paradepferd, der iShares Bitcoin Trust, erweist sich bereits jetzt als Kassenschlager: Der Fonds erzielt sogar mehr Einnahmen aus Verwaltungsgebühren als BlackRocks eigener S&P 500 ETF.
Und die Aufmerksamkeit gilt nicht nur Bitcoin. Auch Ethereum-Fonds ziehen derzeit Kapital an. Laut dem Krypto-Analysten Arthur Hayes ist das erst der Anfang: Er prognostiziert, dass ETH in naher Zukunft die 10.000-Dollar-Marke knacken wird.
Der Wettlauf um Krypto-Kapital ist also noch lange nicht vorbei.