Bitcoin-ETFs mit negativen Ergebnissen
Die US-Bitcoin-ETFs verzeichnen bereits seit fünf Tagen einen Netto-Abfluss.

Die amerikanischen Bitcoin- ETFs verzeichnen bereits seit fünf Tagen einen Nettoabfluss. Gestern, Dienstag, flossen weitere 161,6 Millionen US-Dollar aus den zehn Indexfonds. Wie aus neuen Daten von Farside Investors hervorgeht. Insgesamt belief sich der Nettoabfluss der vergangenen fünf Tage auf mehr als USD 635 Millionen. Allein am Donnerstag verkauften US-Anleger Bitcoin-ETF-Anteile im Wert von USD 217,6 Millionen.
Nicht überraschend ist der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) hauptverantwortlich für den negativen Trend. GBTC verlor 470,1 Millionen Dollar, was laut Dune bedeutet, dass sein Marktanteil jetzt nur noch 35,9 Prozent beträgt.
Andere ETF‑Emittenten haben ebenfalls rote Zahlen. Der zweitgrößte Verlierer war der populäre Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund, der einen Nettoabfluss von USD 62 Millionen erlitt, gefolgt vom ARK 21Shares Bitcoin ETF mit USD 49,4 Millionen.
Gleichzeitig bleibt Bitcoin weiter gefallen und steht zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses bei etwa USD 57.790. Das entspricht einem Rückgang von 5,3 Prozent in den letzten 24 Stunden.
Sogar BlackRock hat derzeit wenig Grund zur Freude. Obwohl der iShares Bitcoin Trust (IBIT) des weltgrößten Vermögensverwalters stabil geblieben ist, verzeichnet er keinen Nettozufluss.
Dennoch wird der Bitcoin-ETF-Flip wahrscheinlich in den kommenden Wochen stattfinden, da der bisherige Marktführer Grayscale weiter mit schrumpfenden BTC-Beständen kämpft. BlackRock besitzt bereits 274.400 BTC und erreicht damit einen Marktanteil von 33,1 Prozent.
Trotz des aktuellen Nettoabflusses halten die zehn Bitcoin-ETFs zusammen 830.000 BTC und damit beeindruckende 4,21 Prozent der insgesamt umlaufenden BTC.