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Bitcoin-ETFs verzeichnen Rekordabfluss

Ein ganz schlechter Mai-Anfang für Bitcoin-ETFs.

Bitcoin-ETFs verzeichnen Rekordabfluss

Ein ganz schlechter Mai-Anfang für Bitcoin ETF's. Gestern, Mittwoch, floss 564 Millionen US-Dollar aus den zehn Indexfonds, wie neue Daten von Farside Investors zeigen. Ein negatives Rekord. Es gab eine Überraschung: Nicht der Grayscale Bitcoin Trust, sondern der zweitgrößte Bitcoin-ETF von Fidelity (FBTC) erlitt mit etwas mehr als 191 Millionen Dollar den höchsten täglichen Nettoabfluss.

GBTC folgte auf dem zweiten Platz unter den Verlierern mit einem Verlust von 167 Millionen USD, was bedeutet, dass der Marktanteil laut Dune nun nur noch 35,7 Prozent beträgt. Das bringt das ETF-Flippen näher, denn BlackRock wird in naher Zukunft wahrscheinlich die Marktführerschaft übernehmen.

Ein Blick auf den iShares Bitcoin Trust zeigt jedoch, dass BlackRock gestern ebenfalls einen Nettoabfluss von 37 Millionen USD erlebte. Dennoch konnte der IBIT seinen Marktanteil auf 33,2 Prozent erhöhen, weil seine Konkurrenten noch stärker verloren. Während alle Bitcoin-ETFs im Minus standen, notierte die Kryptowährung selbst bei 57.710 USD. Ein leichter Kursanstieg von 0,61 Prozent gegenüber dem Vortag.

Trotz des aktuellen Nettoabflusses haben die zehn Bitcoin-ETFs zusammen noch 826.000 Bitcoin und damit einen beachtlichen 4,19 Prozent der gesamten umlaufenden BTC-Menge.

Der Abfluss von BTC könnte ein negatives Zeichen sein, denn vor allem BlackRock- und Fidelity-Bitcoin-ETFs wuchsen im ersten Quartal weiter und kompensierten den Abfluss aus dem vergleichsweise teuren GBTC.


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