Bitcoin hat sich nicht so weit verbreitet, wie wir gehofft hatten
Vor fast drei Jahren führte El Salvador Bitcoin als nationale Währung ein.

Fast drei Jahre ist es her, dass El Salvador Bitcoin als nationale Währung eingeführt hat. Präsident Nayib Bukele lobte kürzlich die Erfolge, dämpfte aber auch die Euphorie.
Der Staatspräsident von El Salvador, Nayib Bukele, zeigte sich in einem Interview enttäuscht über die Akzeptanz von Bitcoin im Land.
In einem Gespräch mit Time Magazine sagte der Präsident: "Bitcoin hat sich nicht so weit verbreitet, wie wir gehofft hatten."
Laut Bukele rechnete man mit einer höheren Nachfrage. El Salvador wurde im September 2021 zum ersten Land der Welt, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführte. Die Nutzung als Zahlungsmittel scheint jedoch sich der Bevölkerung abzunehmen.
"Ich denke, das hätte besser funktionieren können," so Bukele, "die Akzeptanz ist nicht so groß, wie wir erwartet hatten." Es müssten noch "einige Verbesserungen" umgesetzt werden. Welche das sind, ließ er offen.
Dennoch zieht der 43-Jährige nach fast drei Jahren ein positives Fazit. Der Tourismus ist gestiegen, und Investoren sind ins Land gekommen.
Auch für die Staatskasse zahlt sich das Wagnis inzwischen aus. "El Salvador hat 135 Millionen Dollar investiert. Jetzt verfügen wir alleine in der öffentlichen Wallet über 400 Millionen Dollar in Bitcoin."