Bitcoin ist bei Amerikanern beliebter als Gold
Amerikanische Anleger haben inzwischen mehr Bitcoin in Händen als Gold.

Amerikanische Anleger besitzen inzwischen mehr Bitcoin in der Hand als Gold. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Vermögensverwaltung River hervor. Laut den Zahlen halten 49,6 Millionen Amerikaner Bitcoin, während nur 36,7 Millionen Einwohner physisches Gold besitzen.
Während Gold nach wie vor als wichtiges Anlageinstrument gilt, weist der Bericht darauf hin, dass die Rolle des Edelmetalls allmählich an Boden verliert. Bitcoin hingegen wächst beständig zu dem alternativen ‚Wertspeicher‘ in den Vereinigten Staaten.
Die Adoption ist nicht nur bei Privatanlegern sichtbar. River betont, dass amerikanische Bürger und Institutionen schätzungsweise rund 40% des gesamten Bitcoin-Angebots halten. Auch im Bereich Mining spielt die USA eine dominante Rolle: 36% der weltweiten Hashrate stammen aus den Vereinigten Staaten, und gerade mal 38% aller seit 2021 gemineden BTC wurden dort produziert.
Dennoch bleibt Gold hinsichtlich der Marktkapitalisierung vorläufig noch deutlich führend. Obwohl sowohl Bitcoin als auch Gold derzeit nahe ihrer jeweiligen Allzeithochs notieren, ist Gold (laut Daten von CompaniesMarketCap) nach wie vor zehnmal so viel wert wie Bitcoin.
Um eine gleiche Marktkapitalisierung zu erreichen, müsste der Preis von einem BTC auf etwa eine Million Dollar steigen. Obwohl sich das für manche noch wie Zukunftsmusik anhört, halten verschiedene Analysten dieses Kursziel bis 2028 für plausibel.