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Bitcoin-Volatilität fällt auf den tiefsten Stand seit 2,5 Jahren

Die engsten Bollinger Bands seit Anfang 2024 deuten auf einen bevorstehenden Ausbruch hin, mit 80.000 Dollar als entscheidendem Support und 85.000 Dollar als erstem Widerstand.

Bitcoin-Volatilität fällt auf den tiefsten Stand seit 2,5 Jahren

Wichtigste Erkenntnisse

  • Bitcoin notiert bei rund 82.538 Dollar, während sich die Bollinger Bands auf ihren engsten Stand seit 2,5 Jahren zurückgebildet haben.
  • Die Zone um 80.000 Dollar gilt als entscheidender Support; darunter liegen 79.033 Dollar, 77.876 Dollar und möglicherweise 73.000 bis 75.000 Dollar.
  • Bei einem Tagesschluss über 85.000 Dollar könnte Bitcoin laut der Analyse auf 87.000 Dollar und möglicherweise 89.358 Dollar steigen.

Bitcoin bewegt sich seit Tagen auffallend ruhig, während der Markt gerade auf einen deutlichen Ausbruch setzt. Die Bollinger Bands von BTC sind auf ihren engsten Stand seit 2,5 Jahren zurückgegangen. Dadurch wird die Zone um 80.000 Dollar (71.300 Euro) für die nächste Kursrichtung besonders wichtig.

Engste Spanne seit 2024

BTC notiert bei rund 82.538 Dollar (73.500 Euro), 0,92 % höher in 24 Stunden. Laut Barchart liegen die Bollinger Bands derzeit nur 5.368 Dollar (4.780 Euro) auseinander, was etwa 6,5 % des Bitcoin-Kurses entspricht. Das ist einer der kleinsten Abstände seit Anfang 2024 und deutet auf eine Phase niedriger Volatilität hin.

Diese Ruhe fällt in eine Woche, in der die globalen Märkte erneut unruhig waren. Auch nach der jüngsten Verkaufswelle bei Tech-Aktien und Ölpreisen über 100 Dollar (89 Euro) schloss Bitcoin die Woche weiterhin über 82.000 Dollar (73.100 Euro). Gleichzeitig ist das Handelsvolumen seit Juni schwächer geworden, was zeigt, dass Käufer noch nicht überzeugend zurückgekehrt sind.

Frühere Squeezes endeten mit starken Bewegungen

Die aktuelle Lage erinnert an frühere Phasen, in denen Bitcoin lange stillzustehen schien und danach stark ausschlug. Im Mai folgte auf eine ähnliche Squeeze um 82.000 Dollar (73.100 Euro) ein Rückgang von fast 30 % auf unter 58.000 Dollar (51.700 Euro). Drei Monate später führte eine andere enge Phase um 63.000 Dollar (56.100 Euro) dagegen zu einem Anstieg von mehr als 35 % in Richtung 87.000 Dollar (77.500 Euro).

Analyst Ted Pillows bezeichnet 80.000 Dollar (71.300 Euro) deshalb als entscheidenden Support. Dieses Niveau wirkte im Mai noch als Widerstand und ist nun wieder der Punkt, an dem der Markt seine Richtung wählen könnte. Unter 80.000 Dollar (71.300 Euro) rücken zunächst Support bei 79.033 Dollar (70.400 Euro) und 77.876 Dollar (69.400 Euro) in den Fokus. Bei einem schwachen Durchbruch könnte der Kurs weiter auf etwa 73.000 Dollar (65.000 Euro) bis 75.000 Dollar (66.800 Euro) zurückfallen.

Auf der Oberseite liegt 85.000 Dollar (75.700 Euro) als erste wichtige Marke. Ein Tagesschluss über diesem Niveau, idealerweise mit höherem Volumen, könnte den Weg zu 87.000 Dollar (77.500 Euro) und möglicherweise 89.358 Dollar (79.600 Euro) öffnen.

Bedeutung für Anleger

Für europäische Krypto-Anleger ist das vor allem relevant, weil Bitcoin oft den Ton für den Rest des Kryptomarkts angibt. Eine Phase niedriger Volatilität kann plötzlich enden, und frühere Squeezes haben gezeigt, dass die Bewegungen dann schnell groß werden können. Hinzu kommt, dass inzwischen mehr als 71 % des Bitcoin-Bestands im Gewinn liegen, nahe am historischen Durchschnitt, der oft mit einem Übergang zwischen Bärenmarkt und Bullenmarkt zusammenfällt.

Auch die institutionelle Nachfrage könnte dabei eine Rolle spielen: neue Käufe von Strive und Strategy zeigten, dass große Akteure bei einer Erholung über 82.000 Dollar (73.100 Euro) wieder aktiv werden.


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