BlackRocks Bitcoin-ETF verzeichnet den größten Zufluss seit Juli
Die Hoffnungen auf Zinssenkungen in den USA treiben neue Zuflüsse in die Bitcoin-ETFs.

Die Hoffnung auf Zinssenkungen in den USA sorgt für neue Zuflüsse in den Bitcoin-ETFs. BlackRocks IBIT profitiert dabei am meisten.
Die Bitcoin-ETFs verzeichnen bereits acht Tage in Folge Zuflüsse, laut Daten von Farside Investors. Am 26. August flossen insgesamt 202 Millionen US-Dollar in die Bitcoin-Produkte.
IBIT, der ETF von BlackRocks iShares, verzeichnete den größten Zufluss seit dem 22. Juli, mit 224 Millionen US-Dollar. Damals nahm IBIT an einem Tag etwas mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar auf.
Abgesehen von dem massiven Zufluss in den BlackRock-ETF verzeichneten die Bitcoin-Produkte von Bitwise, VanEck und Fidelity zusammen Abflüsse in Höhe von 32,1 Millionen USD.
Die ETF-Daten ergänzen den aktuellen Bericht von CoinShares, der aktuellen Bericht. Laut diesem Bericht flossen letzte Woche 533 Millionen USD in digitale Asset ETPs – der größte Anstieg seit fünf Wochen.
Dabei verzeichneten Bitcoin-basierte Produkte den größten Nettozufluss, mit 543 Millionen USD. Gleichzeitig gaben Ethereum-Produkte 36 Millionen USD ab, was laut CoinShares mit dem anhaltenden Abfluss aus dem Grayscale Ethereum Trust zusammenhängt.
Der Grund für die jüngste Geldzufuhr könnten die Äußerungen des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, während des Jackson Hole Symposiums gewesen sein.
Bitcoin verzeichnete den größten Zufluss am Freitag nach der Rede des Fed-Vorsitzenden. Darin deutete er an, dass man im September mit Zinssenkungen beginnen könnte.
Der BTC-Preis sank jedoch nachts vorübergehend fast um 2% und stand zum Redaktionsschluss knapp unter 63.000 US-Dollar. Diese kleine Korrektur folgt auf eine starke Wochenrallye, bei der BTC vom 58.756 USD auf 64.475 USD am 25. August gestiegen ist.