Craig Wright erleidet erneut eine Niederlage vor Gericht
Vermeintlicher Bitcoin-Erfinder Craig Wright erleidet erneut eine Niederlage vor Gericht.

Vermeintlicher Bitcoin-Erfinder Craig Wright erleidet erneut eine Niederlage vor Gericht. Zugleich entstehen neue juristische Kosten für die sogenannte Satoshi Nakamoto.
Craig Wright fühlt sich von der Welt missverstanden. Der selbsternannte Bitcoin-Erfinder wird von der Mehrheit der Krypto-Szene als Betrüger angesehen. Das galt auch für den Bitcoin-Podcaster Peter McCormack, der ihn öffentlich in Verruf brachte. In einem Londoner Gerichtsverfahren klagte Wright den Podcaster wegen Rufschädigung an. Statt Tausender britischer Pfund an Entschädigung zu erhalten, erklärten die drei Richter McCormack gestern, 26. Juli, für gerecht.
Die Richter hatten daher eine symbolische Entschädigung von einem Pfund Sterling (1,17 Euro) zugesprochen. Für den vermeintlichen Satoshi Nakamoto ist das natürlich eine Demütigung. Die Aussichten für den Krypto-Blogger Hodlonaut, der ebenfalls von Craig Wright verklagt wird und für den McCormack nun auch Unterstützung fordert, sehen gut aus. Unterdessen kostet Wright die vielen Rechtsstreitigkeiten viel Geld. Gestern, am 25. Juli, hat das britische Gericht Wright verurteilt, 400.000 britische Pfund an Anwaltskosten zu zahlen, um in einer anderen Rechtssache vorzugehen.
Das betrifft die Tatsache, dass er Kryptobörsen Coinbase und Kraken wegen des Anbietens von Handel mit Bitcoin und Bitcoin Cash ohne seine Zustimmung verklagt. Für ‚Satoshi Nakamoto‘ eine Verletzung seines geistigen Eigentums.