Krypto-Unternehmen erhalten 10 Milliarden Dollar und Deutschland schaut zu
Es fließt wieder ordentlich Geld in die Kryptoindustrie.

Es fließt wieder ordentlich Geld in die Krypto-Industrie. In dem zweiten Quartal 2025 zogen Kryptounternehmen weltweit rund 10 Milliarden US-Dollar durch Finanzierungsrunden auf, der höchste Betrag seit Anfang 2022.
Besonders der Monat Juni stach heraus, mit mehr als 5 Milliarden Dollar an Kapitalzuführungen. Nur dreimal zuvor in der Geschichte erhielt der Sektor in einem Monat mehr Risikokapital.
Große Fische holten sich den größten Anteil: Der Vermögensverwalter Strive Funds, gegründet von Vivek Ramaswamy, holte im Mai beeindruckende 750 Millionen Dollar herein. Nicht viel weniger ging an Twenty One Capital, dem Bitcoin-Treasury-Unternehmen von Jack Mallers, das 585 Millionen Dollar einsammelte. Den dritten Platz holte Securitize, das im zweiten Quartal 400 Millionen Dollar sichern konnte.
Unter den Risikokapitalgebern stand Coinbase Ventures ganz oben auf der Liste der aktiven Investoren. Danach folgten Animoca Brands, Andreessen Horowitz (a16z) und Pantera Capital. Insgesamt wurden 331 Finanzierungsrunden gezählt.
Bemerkenswert: Der Großteil des Kapitals floss zu Unternehmen der Kategorie Blockchain-Services, noch vor dem beliebten DeFi-Sektor. Auch traditionelle Krypto-Unternehmen (CeFi) blieben attraktiv. Doch sank die Gesamtzahl der Finanzierungsrunden leicht im Vergleich zum Vorquartal.
Die Vereinigten Staaten übernehmen, wenig überraschend, die Führung mit fast 4 Milliarden Dollar an Investitionen. Auch Singapur bleibt nicht zurück, mit beeindruckenden 1,3 Milliarden Dollar.