Donald Trump berät sich mit Coinbase-CEO über den SEC-Vorsitz
Donald Trump, der künftige Präsident der USA, hat sich mit Brian Armstrong, dem CEO von Coinbase, getroffen.

Donald Trump, der künftige Präsident der USA, hat sich mit Brian Armstrong, dem CEO von Coinbase, getroffen. Das meldet die Wall Street Journal, basierend auf Insider-Informationen.
Laut Berichten diskutierten Armstrong und Trump mögliche Ernennungen für die neue Regierung. Trump, ein Republikaner, hat bereits einige wichtige Ämter besetzt. Eine auffällige Wahl ist Robert F. Kennedy Jr., ein bekannter Bitcoin-Befürworter, der das US-Gesundheitsministerium leiten wird.
Für das Amt des Finanzministers wird Howard Lutnick genannt, der CEO von Cantor Fitzgerald und ebenfalls Bitcoin-Fan ist.
Brian Armstrong spielte eine große Rolle im Wahlkampf, indem er Coinbase-Millionen Dollar an Spenden beisteuerte. Die Kryptowährungsbörse hatte zuvor erklärt, bereit zu sein, mit beiden Regierungen – Demokraten und Republikanern – zusammenzuarbeiten, unabhängig davon, wer die Wahlen gewinnen würde: Kamala Harris oder Donald Trump.
Es wird auch spekuliert, dass Armstrong Trump bei der Auswahl einer neuen Leitung für die SEC berät, der Finanzaufsicht, weil Gary Gensler voraussichtlich zurücktreten wird. Armstrong hat seine Unterstützung bereits deutlich gemacht für eine spezifische Kandidatin: Hester Peirce, auch bekannt als „Crypto-Mom“.
Das Gespräch zwischen Donald Trump und dem Coinbase-CEO Brian Armstrong könnte auch einen ganz anderen Grund haben. Laut der Financial Times, die sich auf Insider beruft, führt Trumps Social-Media-Unternehmen Trump Media nämlich Verhandlungen über eine mögliche Übernahme durch die Kryptobörse Bakkt.
Nach der Bekanntgabe dieser Gespräche stiegen die Aktienkurse beider Unternehmen deutlich. Bakkt wurde 2018 von der Intercontinental Exchange (ICE) gegründet, die auch Eigentümer der New York Stock Exchange ist. Dennoch äußerte Bakkt im Februar Bedenken über ihre finanzielle Lage.
Anscheinend will Trump sein Krypto-Unternehmen ausbauen. Im September brachte er bereits sein eigenes Kryptoprojekt, World Liberty Financial, auf den Markt. Jetzt scheint er sein Portfolio weiter vergrößern zu wollen.
Neben diesen persönlichen Plänen im Kryptomarkt könnte Trump als zukünftiger Präsident eine strategische Bitcoin-Reserve für die USA aufbauen. Was das für den Bitcoin-Preis bedeuten würde? Das haben wir hier analysiert: Was passiert, wenn Bitcoin zur strategischen Reserve der USA wird.