Donald Trump präsentiert seinen Plan für Bitcoin-Reserven
Die Kryptoagenda der US-Regierung nimmt immer klarere Formen an.

Die Kryptoagenda der US-Regierung nimmt immer klarere Formen an. Das Weiße Haus hat einen neuen Bericht zur Gründung einer Bitcoin-Reserve vorgestellt, während Unternehmen zahlreich Schlange stehen.
Schon im März hatte Donald Trump per Präsidialerlass die Gründung einer Bitcoin-Reserve angekündigt. Nun hat das Weiße Haus mit einem Bericht der “Presidents Working Group on Digital Asset Markets” nachgelegt.
In dem 168 Seiten umfassenden Dokument, das am Mittwoch veröffentlicht wurde, werden klare Marktregeln festgelegt und Verantwortlichkeiten für künftige Kryptoregulierung an Regierungsbehörden zugewiesen. Es ist eine Blaupause für die Umsetzung vieler Wahlversprechen, die Donald Trump der Kryptosektor gegeben hat, vor allem die Errichtung einer Bitcoin-Reserve.
Der Bericht bestätigt diese Pläne nun, auch wenn sich inhaltlich wenig geändert hat. Wie schon seit einigen Monaten bekannt ist, wird die amerikanische Bitcoin-Reserve aus einem Basisvorrat von im Laufe der Jahre beschlagnahmten Coins bestehen. Ein minimalistischer Ansatz, aber einer, der nun schwarz auf weiß steht.
Nicht nur auf Regierungsebene erhält das Konzept einer Kryptoreserve Form. Immer mehr Unternehmen springen auf den Zug auf und kündigen Milliardenausgaben für Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder BNB an.
Allein diese Woche meldeten sechzehn Unternehmen Investitionen in Kryptowährungen im Gesamtwert von mehr als 7,8 Milliarden US-Dollar, ein neuer Rekord.
Nachdem Bitcoin lange Zeit im Rampenlicht stand, sind in letzter Zeit vermehrt Treasury-Unternehmen entstanden, die auch alternative Münzen in ihre Bilanzen aufnehmen. Davon konnte vor allem der Kurs der zweitgrößten Kryptowährung deutlich profitieren. Mehr dazu hier: Ethereum im Aufschwung, wie ETFs und Unternehmen den Eth-Rally antreiben.
Mit Blick auf die Aktienperformance führte diese Strategie jedoch nicht zu sofortigem Erfolg. Alle dreiundvierzig Unternehmen, die in den letzten sieben Monaten Bitcoin zu ihren Reserven hinzugefügt haben und noch börsennotiert sind, melden eine negative Kursentwicklung im Vergleich zu den Höchstständen zu Jahresbeginn.