Ferrari akzeptiert Kryptowährungen als Zahlungsmittel
Amerikanische Kunden können in Zukunft die italienischen Luxusautos von Ferrari mit Kryptowährungen kaufen.

Amerikanische Kunden können in Zukunft die italienischen Luxusautos von Ferrari mit Kryptowährungen kaufen. Eine Expansion nach Europa folgt.
Der italienische Luxusautomobilhersteller Ferrari wird Kryptowährungen künftig als Zahlungsmittel akzeptieren. Das hat der Marketing- und Vertriebsdirektor Enrico Galliera dem Presseagentur Reuters bekanntgegeben.
Derzeit sind folgende Kryptowährungen aktiviert: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und der Stablecoin USDC. Die Abwicklung der Zahlungen übernimmt das US-Unternehmen Bitpay. Laut Ferrari werden keine zusätzlichen Gebühren oder Aufschläge anfallen.
Galliera sagte, die Entscheidung sei eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage aus dem Markt und von Händlern, deren Kunden oft in Kryptowährungen investieren. "Manche sind junge Anleger, die ihr Vermögen mit Kryptowährungen aufgebaut haben", sagte er. "Andere sind traditionellere Anleger, die ihr Portfolio diversifizieren möchten."
Der Dienst ist derzeit nur auf die USA beschränkt. Er sagte, dass eine Expansion in die europäische Region derzeit in Arbeit sei, jedoch mit einem anderen Zahlungsdienstleister.
In den USA ist Ferrari das einzige Unternehmen mit diesem Angebot. Die meisten Autohersteller beschränken sich noch auf die Akzeptanz von Kryptowährungen.
So wie Tesla zum Beispiel: Im Februar 2021 investierte Teslas Muttergesellschaft Elon Musk erstmals in Bitcoin und akzeptierte die Kryptowährung kurz darauf als Zahlungsmittel. Ein paar Monate später stellte der Elektroautobauer den Dienst jedoch wegen Klima-Bedenken wieder ein.