FTX-Gründer Sam Bankman-Fried bestreitet Betrug
In einem Blogbeitrag bestreitet Sam Bankman-Fried die Betrugsvorwürfe und schreibt dem Untergang von FTX dem Binance-CEO "CZ" zu.

In einem Blogbeitrag bestreitet Sam Bankman-Fried die Betrugsvorwürfe und schreibt dem Untergang von FTX dem Binance-CEO "CZ" zu.
Sam Bankman-Fried, der ehemalige Gründer der insolventen Krypto-Börse FTX, äußert sich erstmals seit der Anklage. In einem Blogbeitrag verteidigt der 30-Jährige sich gegen die anhaltenden Betrugsvorwürfe. Er "hat kein Geld gestohlen", schreibt "SBF". Er wiederholt auch verschiedene Behauptungen über den Untergang von FTX und sein Krypto-Hedgefonds Alameda Research. Letztere soll infolge der angespannten makroökonomischen Lage in Schwierigkeiten geraten sein.
Laut dem Bericht ist der Binance-Gründer schuldig
Laut dem Bericht war nicht Bankman-Fried, sondern der Binance-Gründer Changpeng "CZ" Zhao der Schuldige am Untergang von FTX. Er hatte den Untergang in Gang gesetzt durch eine "äußerst effektive PR-Kampagne, die monatelang dauerte". CZ kündigte die Liquidation von FTX-Token auf View post on X an, wenige Tage vor dem Crash von FTX. Der Binance-Chef wies die Vorwürfe einer gezielten Attacke zurück. Außerdem bleibt SBF bei den Zahlungsverpflichtungen der US-Tochter FTX.US.
Neuer CEO von FTX widerspricht der Stellungnahme
Die Aussagen der ehemaligen "Favoritin aus Washington" werden vom neuen FTX-CEO John J. Ray III, ehemaligen Mitarbeitern wie Caroline Ellison oder Gary Wang und Vertretern verschiedener US-Behörden widerlegt. Das US-Justizministerium beschuldigt Bankman-Fried insgesamt acht Anklagen. Neben Betrug umfassen die Anklagen auch Verstöße gegen das Wahlkampffinanzierungsgesetz. Wenn er verurteilt wird, könnte er bis zu 115 Jahre Gefängnisstrafe bekommen.