Goldman Sachs bleibt skeptisch gegenüber Krypto
Mit BlackRock, Fidelity und weiteren US-Finanzgiganten haben sich einige der bekanntesten Unternehmen kürzlich auf dem Kryptomarkt dank ihrer Bitcoin-ETFs positioniert.

Mit BlackRock, Fidelity und anderen amerikanischen Finanzgiganten haben sich einige der bekanntesten Unternehmen kürzlich auf dem Kryptomarkt dank ihrer Bitcoin ETFs begeben. Die große Bank Goldman Sachs hält jedoch an ihrer negativen Position fest und will weiterhin nichts mit Krypto zu tun haben.
"Wir glauben nicht, dass es eine Anlageklasse ist," sagte Wealth Management CIO Mossavar-Rahmani laut dem Wall Street Journal, "wir glauben nicht an Krypto."
Mit dieser negativen Haltung ist Goldman nun in der Minderheit unter US-Banken. Laut Mossavar-Rahmani wollten Goldman-Kunden schlichtweg nichts mit Krypto zu tun haben.
Eines ihrer größten Probleme mit Crypto-Assets ist, dass sie nicht wirklich bewertet werden können. "Wenn man keinen Wert zuweisen kann, wie kann man dann bullish oder bearish sein?" fragte sie, bezugnehmend auf das Fehlen eines Cashflows.
Sie sieht Krypto daher als rein spekuläre Investition und fügt hinzu, dass sie keinen Vorteil im sogenannten unregulierten Markt sieht, weil: "Rechtsstaatlichkeit und Checks and Balances wichtig sind."
Das ist vor allem überraschend, da Konkurrenten aus dem Finanzsektor sich mit großem Einsatz bemühen, eine Ether-ETF zu schaffen, angesichts des enormen Erfolgs der Bitcoin-ETF. Sie stürzen sich buchstäblich auf den Kryptomarkt und viele US-Banken wollen auch ein Stück vom Kuchen.
Kryptofans sollten jedoch berücksichtigen, dass Mossavar-Rahmanis Sichtweise nicht alle Mitarbeiter von Goldman Sachs repräsentiert; weltweit arbeiten dort ca. 40.000 Angestellte.
Ein zukünftiger Einstieg in Krypto ist also keineswegs ausgeschlossen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein großer Finanz-Riese eine Geschäftsmöglichkeit wittert und seine Meinung ändert. BlackRock-CEO Larry Fink war einst vehement gegen Bitcoin.