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Ist es jetzt Zeit für institutionelle Kryptoinvestoren?

Die Inflationszahlen sind höher als in Jahrzehnten und der FTX-Skandal hat für viele negative Nachrichten gesorgt.

Ist es jetzt Zeit für institutionelle Kryptoinvestoren?

Die Inflationszahlen sind höher als in Jahrzehnten und der FTX-Skandal hat für viele negative Nachrichten gesorgt. Das Ergebnis? Privatanleger haben es am aktuellen Markt nicht leicht. Dennoch blicken institutionelle Investoren positiv auf Krypto. Neue Studien bestätigen diese positive Aussicht für die Zukunft.

Spard quote

Die Bank N26 hat kürzlich eine Studie unter 380.000 Kund:innen zum Sparverhalten in Zeiten hoher Inflation durchgeführt. Es wurde zwischen der Zeit vor und nach dem Krieg in der Ukraine unterschieden. Das Ergebnis: Bei einer durchschnittlichen Sparquote (Anteil des verfügbaren Einkommens eines Haushalts) von 4,02 Prozent sparen die Deutschen seit Kriegsbeginn in der Ukraine etwa halb so viel wie davor: minus 52,2 Prozent. In Italien ist die Lage noch schlimmer. Dort sank die Sparquote im Vergleich zum Jahresbeginn um mehr als 80 Prozent auf 0,6 Prozent des Einkommens.

Durch die Einführung des 9-Euro-Scheins im Juni konnten Deutsche jedoch wieder etwas mehr sparen – laut der Studie durchschnittlich 119 Euro pro Monat, also fast 74 Euro mehr als im Mai. In Frankreich, Österreich und vor allem Spanien sparen die Menschen mehr als zu Jahresbeginn. Die durchschnittliche Sparquote über den gesamten Berichtszeitraum liegt mit 6,6% am höchsten in Spanien. In Frankreich sparten die Menschen durchschnittlich nur 0,1 Prozent. Deutschland liegt an zweiter Stelle mit 5,1 Prozent.

Dennoch bleibt fraglich, ob Privatanleger dadurch mehr Geld in Anlageprodukte investieren. Eine allgemeine Kaufzurückhaltung und eine stärkere Sparneigung sind plausibel.

Spardquote EU

Cryptowinter: Geld in Bitcoin und Co. fließt weiter

Während der normale Verbraucher enger an seinen Gürtel steckt, scheinen institutionelle Investoren im Kryptoraum optimistisch in die Zukunft zu schauen. Im Rahmen einer Studie der Börse Coinbase und Institutional Investor wurden 140 große US-Investoren zwischen September und Oktober 2022 gefragt, wie sie in Krypto investieren.

Laut dem Bericht sagt 62 Prozent der Befragten, dass sie in den vergangenen 12 Monaten mehr Krypto gekauft haben. Etwas mehr als ein Viertel (26 %) hat das Vermögen unverändert gelassen, während 12 % ihre Krypto verkauft haben.

Regulierung: der entscheidende Faktor

Laut der Studie plant mehr als die Hälfte der großen Investoren, in den nächsten drei Jahren ihren Vermögensanteil in Kryptowährungen zu erhöhen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) sagt, dass sie ihre Krypto-Anteile nicht verändern werden. Sechs Prozent möchten den Anteil ihres Vermögens in Bitcoin und Ähnlichem senken.

Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der Befragten gehen davon aus, dass der Preis von Kryptowährungen langfristig steigen wird. Ungefähr 45 Prozent stimmen dem voll und ganz zu.

Aus institutioneller Sicht ist ein Thema entscheidend für Investitionen: Regulierung. Laut der Umfrage gaben mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Befragten an, sich insbesondere Sorgen um die unklare Regulierung rund um Krypto zu machen. Es ist verständlich, dass dieser Aspekt für die Teilnehmer der Umfrage bei der Auswahl eines Partners für ihre Crypto-Investitionen am wichtigsten ist.


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