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JPMorgan-Analyse: Gold profitiert von der Krise, Bitcoin bleibt zurück

Die makroökonomische Unruhe der letzten Monate hat die Nachfrage nach sicheren Häfen deutlich angekurbelt.

JPMorgan-Analyse: Gold profitiert von der Krise, Bitcoin bleibt zurück

Die makroökonomische Unruhe der vergangenen Monate hat die Nachfrage nach sicheren Häfen deutlich angekurbelt. Edelmetalle, und vor allem Gold, sind die großen Gewinner, wie eine Analyse der amerikanischen Investmentbank JPMorgan zeigt. Bitcoin hingegen bleibt zurück.

View post on XAnalysten von CryptoQuant sagten, Bitcoin sei nicht in der Lage gewesen, von der Flucht in Sicherheit zu profitieren. “Trotz einer schrumpfenden Markttiefe und sinkender Liquidität zieht Gold weiterhin Kapital an, ebenso wie traditionelle sichere Währungen wie der Schweizer Franken und der japanische Yen,” heißt es im Bericht. Diese Zuflüsse sind sowohl in ETFs als auch in Futures-Kontrakten sichtbar.

Weltweit verzeichneten börsennotierte Goldfonds im ersten Quartal 2025 einen Nettozufluss von 21,1 Milliarden Dollar. Allein aus China und Hongkong flossen 2,3 Milliarden Dollar in Gold-ETFs, so Daten des World Gold Council, zitiert im Bericht.

Das Interesse an Bitcoin-Futures nahm hingegen ab. Auch bei Kryptofonds ist der Trend negativ: ETFs und ETPs verzeichneten drei Monate hintereinander Abflüsse, so JPMorgan.

Diese Entwicklung wird durch eine jüngste Analyse des Blockchain-Datenauskunfts CryptoQuant bestätigt. Seit der Ankündigung neuer Importzölle durch Donald Trump verlor der Bitcoin-Kurs 16,7 Prozent an Wert. Gold ging gegensätzlich und legte im selben Zeitraum um über 12 Prozent zu – das brachte einen neuen Rekord von 3.300 US-Dollar pro Feinunze.

Langfristig mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Dennoch warnen Experten davor, zu viel Wert auf kurzfristige Bewegungen zu legen. Eine Analyse des Bitcoin Magazine weist auf eine breitere Korrelation zwischen Gold und Bitcoin hin, wenn man das größere Ganze betrachtet.

“Wenn man nicht nur einzelne Korrelationszahlen betrachtet, sondern den gesamten Verlauf der Daten über zwei Jahre hinweg, sieht man einen klaren Zusammenhang,” schreiben die Analysten. In der ersten Hälfte von 2024 stiegen beide Assets weitgehend gemeinsam, nach einem volatilen Jahr 2023.

Die Schlussfolgerung der Analysten: “Obwohl es kurzfristig Unterschiede in Preisschwankungen gibt, bieten sowohl Gold als auch Bitcoin als greifbare Vermögenswerte in einer Welt, in der Regierungen weiter Geld nachdrucken.”


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