Mt. Gox: Bitcoin-Börse verschiebt Milliardensumme
In der Nacht vom 6. März hat die insolvente Kryptobörse Mt.

In der Nacht vom 6. März hat die insolvente Kryptobörse Mt. Gox eine enorme Menge Bitcoin bewegt. Aus Daten von Arkham Intelligence geht hervor, dass der Insolvenzverwalter insgesamt 12.000 BTC im Wert von rund 1,1 Milliarden Dollar verschoben hat.
Es ist unklar, ob dieser Betrag liquide gemacht wird oder lediglich auf eine andere Wallet-Adresse übertragen wurde.
Gleichzeitig hat Mt. Gox weitere 15 Millionen Dollar in Bitcoin auf eine andere Cold Wallet überwiesen, die sich unter Kontrolle der Börse befindet.
Laut Daten von Glassnode hat der japanische Verwalter bereits einen Großteil der Bitcoin-Besitzungen aus der Konkursmasse an Gläubiger zurückgezahlt. Derzeit befinden sich noch 24.051 BTC in den Wallets des Verwalters.
Was war Mt. Gox? Mt. Gox war eines der ersten Bitcoin-Handelsplattformen weltweit. Die Börse, die 2010 in Tokio gegründet wurde, wuchs rasant und war 2013 die größte Bitcoin-Börse weltweit, an der sogar 70% aller Bitcoin-Transaktionen abgewickelt wurden.
Zu Anfang 2014 ging es jedoch schief: Mt. Gox stellte den Handel ein, die Website ging offline, und die Börse wurde zahlungsunfähig erklärt. Insgesamt gingen etwa 800.000 BTC verloren. Seitdem warten Tausende Gläubiger auf die Rückzahlung ihrer Guthaben.
Im Oktober 2024 kündigte Mt. Gox an, dass die Rückzahlungsfrist um 12 Monate auf den 31. Oktober 2025 verlängert wurde.