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Neue Bitcoin-Käufe: Überschreitet El Salvador die IMF-Bedingungen?

Laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) sollen Bitcoin-Käufe der Regierung von El Salvador während des laufenden Hilfsprogramms verboten sein.

Neue Bitcoin-Käufe: Überschreitet El Salvador die IMF-Bedingungen?

Laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) würden Bitcoin-Käufe durch die Regierung von El Salvador während des laufenden Hilfsprogramms verboten sein. Alles schien darauf hinzuweisen, dass Präsident Nayib Bukele seine Bitcoin-Strategie zugunsten eines IMF-Kredits in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar aufgeben würde.

Dennoch bleibt El Salvador laut dem Nationalen Bitcoin Office aktiv in die Kryptowährung investiert. Die Regierung besitzt inzwischen 6.161 Bitcoin, mit einem Gesamtwert von rund 585 Millionen Dollar. In den letzten 28 Tagen wurden außerdem weitere 28 Bitcoin zu den Staatsreserven hinzugefügt. Gibt das eine Verletzung der IMF-Bedingungen?

Rodrigo Valdés, Direktor der Abteilung Westliche Hemisphäre beim IMF, sieht vorerst kein Problem. Während einer Pressekonferenz sagte er: "Ich kann bestätigen, dass El Salvador sich an die Verpflichtung hält, über die gesamte Finanzbranche hinweg keine Bitcoin zu akkumulieren." Valdés betonte außerdem, dass das Hilfsprogramm sich primär auf Strukturreformen konzentriert, darunter Verbesserung der Governance und Erhöhung der Transparenz, und nicht auf Bitcoin.

El Salvador wird von vielen Bitcoin-Enthusiasten als Vorreiter unter den Staaten gesehen: Im September 2021 kaufte das Land seine ersten 200 Bitcoin und bis Anfang 2025 galt die Kryptowährung als gesetzliches Zahlungsmittel.

Beitrag auf X ansehenBlockchain-Experte und Regierungsberater Anndy Lian bietet der Situation möglicherweise mehr Spielraum, als es auf den ersten Blick scheint. "Die Vereinbarung mit dem IWF lässt möglicherweise Raum für Käufe durch nicht-staatliche Institutionen", so Lian. Dadurch kann El Salvador sein pro-Bitcoin-Image bewahren und gleichzeitig Zugang zu den dringend benötigten IMF-Geldern erhalten, um die hohe Staatsschuld und geringe Reserven anzugehen.

Präsident Bukele selbst beruhigte kürzlich die Bitcoin-Gemeinde. Auf Gerüchte über das Beenden der Bitcoin-Politik reagierte er: "Das hört im April auf. Das hört im Juni auf. Das hört im Dezember auf. Nein, es hört nicht auf."


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