Finst

Zahlungspartner distanzieren sich von Silvergate

Die Kryptobank Silvergate kämpft derzeit ums Überleben.

Zahlungspartner distanzieren sich von Silvergate

Die Kryptobank Silvergate kämpft derzeit ums Überleben. Die ehemaligen Zahlungs-Partner LedgerX und Coinbase verlassen das sinkende Schiff.

Die Fragen rund um die finanzielle Gesundheit von Silvergate belasten derzeit die Kryptokurse. Mehrere Partner stoppen ihre Zahlungen an das Unternehmen. Dazu gehören: das FTX-verbundene Crypto-Derivate-Portal LedgerX und, jüngst, der Handelsplatz Coinbase.

Die Kryptobörse beschreibt den Exit als präventive Vorsorgemaßnahme. Das Unternehmen aus San Francisco wird Transaktionen, vor allem solche von institutionellen Kunden, über andere Zahlungsdienstleister abwickeln. Welche Anbieter das konkret sind, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise wird Coinbase, wie LedgerX, auch Signature Bank nutzen.

Wie dem auch sei, der Druck um Silvergate wird immer größer. Gestern hatte die Bank ihre eigene Solvenz in Frage gestellt in einem Brief an die SEC. Kurz darauf folgte der Verkauf von Silvergates Aktien. Zum Zeitpunkt des Briefes wird SI bei 7,51 US-Dollar gehandelt – ein deutlicher Verlust von fast 45 Prozent.


Haftungsausschluss: Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine finanzielle, anlagebezogene, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Die bereitgestellten Informationen können unvollständig, ungenau oder veraltet sein und sollten nicht als solche herangezogen werden. Nichts auf dieser Website sollte als Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Kryptowährungen angesehen werden. Investitionen in Krypto-Assets sind mit Verlustrisiken verbunden.