Plant Trump schon am ersten Tag seiner Amtszeit Crypto-Beschlüsse?
Donald Trump, der kommende Präsident der Vereinigten Staaten, könnte schon in den ersten Stunden seiner zweiten Amtszeit eine Executive Order unterzeichnen, die sich auf Cryptovaluta bezieht.

Donald Trump, der kommende Präsident der Vereinigten Staaten, könnte bereits in den ersten Stunden seiner zweiten Amtszeit eine Executive Order unterzeichnen, die sich auf Cryptovaluta bezieht. Dies wurde am 13. Januar von der Washington Post gemeldet. Trumps erste kryptobezogene Executive Order könnte einen präsidialen Crypto-Rat ins Leben rufen, der aus rund 20 Branchenführern besteht.
Außerdem könnte die Order der Securities and Exchange Commission (SEC) den Auftrag geben, eine Regel namens SAB 121 abzuschaffen, die US-Banken daran hindert, Cryptovaluta zu besitzen. Der amtierende Präsident Joe Biden hatte im letzten Jahr ein Veto gegen die Abschaffung von SAB 121 eingelegt, die vom Kongress genehmigt wurde, wodurch die Regel in Kraft blieb.
Laut dem US-Krypto-Medium Decrypt könnten in den Tagen und Wochen nach Trumps Amtseinführung weitere Entscheidungen folgen. Trumps Übergangsteam soll bereits im November einen Entwurf für eine deutlich umfangreichere kryptobezogene Executive Order eingereicht haben. Mögliche sofortige Reformen könnten Anweisungen beinhalten, die die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und die SEC dazu verpflichten würden, eine Arbeitsgruppe für Cryptovaluta einzurichten. Trump könnte der SEC auch anordnen, eine umstrittene Börsenregel zurückzunehmen, die sich gegen DeFi-Projekte richtet.
Der Zugang von Krypto-Unternehmen zu Bankdienstleistungen könnte ebenfalls Teil einer Executive Order in den ersten Wochen von Trumps Amtszeit sein, so die Washington Post. Die Krypto-Industrie hatte die Biden-Administration beschuldigt, bewusst blockchain-bezogene Unternehmen vom US-Banksystem abzuschneiden – eine Aktion, die als „Operation Choke Point 2.0“ bekannt war.
Eine schnelle Umsetzung solcher Maßnahmen durch Trump dürfte der Branche gefallen und das Vertrauen in seine pro-Krypto-Politik stärken. Marktbeobachter wie der BitMEX-Gründer Arthur Hayes hatten einen langsamen Start von Trumps Krypto-Politik vorhergesagt, mit weitreichenden Auswirkungen auf die Kurse. Eine Entscheidung über eine strategische Bitcoin-Reserve dürfte jedoch vorerst ausbleiben. Weitere Details dazu nannte die Washington Post nicht.