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Silicon Valley Bank: So ist der Crash gefährlich für Krypto

Die Silicon Valley Bank steckt in Schwierigkeiten. Über das Risiko eines Zusammenbruchs und warum auch Krypto betroffen wird.

Silicon Valley Bank: So ist der Crash gefährlich für Krypto

Die Silicon Valley Bank steckt in Schwierigkeiten. Über das Risiko eines Zusammenbruchs und warum auch Krypto betroffen wird.

Die Krypto-Sektor ist mit Bank Runs vertraut. In dieser Woche wurde bekannt, dass die Silvergate Bank liquidiert wird. Der Grund dafür ist ein Vertrauensverlust in die Institution, wodurch Kunden panisch ihr Kapital abgezogen haben. Ein großer Schock für die Krypto-Industrie. Schließlich war es eine der wenigen krypto-freundlichen Bankeinrichtungen, die Unternehmen aus dem Sektor den Zugang zu Bankdienstleistungen bot.

Panik bei der Silicon Valley Bank

Die tech- und krypto-freundliche Silicon Valley Bank (SVB) sorgt nun ebenfalls für Unsicherheit und Kapitalflucht bei ihren Kunden. SVB kündigte an, dass es seine Kapitalposition stärken müsse. Es ist eine finanzielle Lücke von 1,8 Mrd. Dollar entstanden, die die Bank nun schließen will, indem sie neue Aktien im Wert von 2,25 Mrd. Dollar ausgibt. Als Reaktion darauf sackte der Aktienkurs am Donnerstag nach Handelsschluss um bis zu 70 Prozent ab. Schlussendlich haben einige Investoren ihr Geld bereits abgezogen, und auch Industrielle wie Peter Thiel haben das empfohlen.

In Gegensatz zu einer herkömmlichen Universalbank sind die Kunden der Silicon Valley Bank vor allem Tech-Unternehmen und Risikokapitalfirmen. Dadurch wird die Silicon Valley Bank zu einer der größten Banken der Welt, nämlich Platz 16 basierend auf Kundeneinlagen.

Es geht auch um den Kryptosektor

Die große Gefahr, wenn eine Bank scheitert, besteht nicht primär darin, dass die Bank selbst pleitegeht, sondern in der Auswirkung auf die Kunden. Denn wenn die Silicon Valley Bank ein Problem hat, trifft das auch die US-Techbranche. Zu ihren Kunden gehören einflussreiche Risikokapitalfirmen wie Sequoia und Andreessen Horowitz (a16z). Sie sind die großen Financiers der Tech-Szene und haben in viele der bemerkenswertesten Krypto-Projekte investiert.

Wie stark die Bank aus dem Silicon Valley getroffen wird, hängt letztlich vom Marktstimmung und dem Verhalten ihrer Kunden ab. Wenn keine weitere Panik ausbricht und der bereits begonnene Banklauf sich nicht weiter ausbreitet, müsste die SVB glimpflich davonkommen. Das Kapitaldefizit von 1,8 Milliarden Dollar ist angesichts der Größe der Institution ohnehin recht gering.

Letztlich ist das eine sehr dünne und nicht immer rationale Linie, die darüber entscheidet, ob alles gut ausgeht oder in eine Katastrophe kippt. Es wäre fatal und unsinnig, die Silicon Valley Bank mit Silvergate zu vergleichen. Was Größe und Stabilität angeht, müssen wir von zwei völlig unterschiedlichen Parteien sprechen.

SVB ist kein Silvergate

Es ist viel unwahrscheinlicher, dass SVB dasselbe erlebt wie die Silvergate Bank.

Aber falls es doch passiert, hat der Kryptosektor ein großes Problem.

Aber es gibt Grund zur Hoffnung! Einflussreiche Investoren und Unternehmen lassen die Silicon Valley Bank nicht einfach pleitegehen. Sogar der US-Staat, der regulierungstechnisch ein wenig aus der Hand läuft, hat kein Interesse an Unruhe im Silicon Valley.


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