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Strategie startet €2,1-Milliarden-Programm für neue Bitcoin-Käufe

Michael Saylor bleibt unermüdlich bei seiner Mission, Bitcoin zu stapeln.

Strategie startet €2,1-Milliarden-Programm für neue Bitcoin-Käufe

Michael Saylor bleibt unermüdlich in seiner Mission, Bitcoin zu stapeln. Nur wenige Tage zuvor kündigte der Gründer von Strategy den Kauf von 7.390 BTC im Wert von 765 Mio. Dollar an. Damit steigt die Gesamtmenge auf erstaunliche 576.230 BTC, gut 63 Milliarden Dollar wert. Dennoch ist sein Hunger nach sats noch lange nicht gestillt.

Heute gibt Strategy über seine Unternehmenswebsite bekannt, dass es ein neues at-the-market-Angebot im Wert von 2,1 Milliarden Dollar lanceirt. Dabei handelt es sich um 10-Prozent- Präferenzaktien der Typ Strife Serie A (Ticker: STRF). Die Absicht? Mehr Bitcoin kaufen, natürlich.

Im Gegensatz zu volatilen MSTR-Aktien zielt Strategy mit STRF auf einen neuen Anlegertyp ab: Wer Stabilität und Rendite über Kurs-Spektakel bevorzugt. STRF verspricht eine jährliche Dividendenrendite von 10 Prozent. Damit versucht Saylor, ein breiteres institutionelles Publikum anzusprechen.

Aber irgendwo klemmt es: Wie will Strategy diese saftige Dividendenausschüttung garantieren, ohne seine BTC-Reserven anzutasten? Das bleibt vorerst vage. Die Risiken dieser Vorzugsaktienstruktur werden daher aufmerksam beobachtet.

Die Strategie passt in einen größeren Plan: Das ehemalige Softwareunternehmen hat seinen berühmten „21/21-Plan“ kürzlich auf einen noch ehrgeizigeren „42/42-Plan“ aktualisiert. Ziel: Bis Ende 2027 sollen beeindruckende 84 Milliarden Dollar an frischem Kapital für zusätzliche Bitcoin-Käufe aufgenommen werden.

Bemerkenswert: Im Jahr 2025 liefert Strategy bereits eine „BTC-Yield“ von 16,3 Prozent. Dieser Wert spiegelt das Verhältnis zwischen gehaltenen BTCs und ausgegebenen MSTR-Aktien wider. Seit Januar ist der Kurs von MSTR um 37 Prozent gestiegen.

Inzwischen folgen mehr als 70 Unternehmen dem Beispiel von Strategy und fügen Bitcoin zu ihren Firmenreserven hinzu. Einer der Herausforderer ist Twenty One, das Unternehmen unter der Leitung von Jack Mallers. Sie halten inzwischen 36.312 BTC und setzen voll auf Konkurrenz.

Der Kampf um den Titel „König der Bitcoin-Treasury“ ist damit offiziell entbrannt.


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