DeFi-Volumen auf Uniswap erreicht Rekordniveau
Investoren strömen massiv zu DeFi-Protokollen in der Folge der USDC-Depeg.

Investoren strömen massiv zu DeFi-Protokollen in den Nachwirkungen der USDC-Depeg. Uniswap verzeichnet Rekordvolumen.
Die Unruhe rund um die Silicon Valley Bank kursiert weiterhin im Krypto-Raum. Auch im DeFi-Sektor gibt es Auswirkungen. Wenn man auf das Transaktionsvolumen schaut, muss man jedoch sagen: Sie sind positiv.
Die größte DeFi-Plattform Uniswap verzeichnete am Samstag (11. März) ein Rekordvolumen von 11,8 Milliarden Dollar. Das geht aus Daten von Dune Analytics hervor. Zum Vergleich: Das tägliche Handelsvolumen der weltweit größten zentralisierten Börse Binance liegt bei durchschnittlich 18 Milliarden Dollar.
Nutzer von Exchanges flüchten zu DeFi
Der Grund für den massiven Run auf dezentrale Exchanges war das Depegging von Stablecoins wie DAI und USDC. Insbesondere letztere galt als Favorit für den Titel der größten USD-Stablecoin nach Marktkapitalisierung. Der Stabilitätsverlust von USDC war auf die Exponierung von Circle gegenüber der insolventen Silicon Valley Bank zurückzuführen.
Während der Depeg-Phase stoppten zentralisierte Börsen wie Binance den Handel mit den schwankenden Stablecoins. Als Folge davon suchten einige Anleger Zuflucht zu dezentralen Börsen wie Uniswap, um USDC-Positionen zu verkaufen.
Die Werte von USDC haben sich seither stabilisiert. Hintergrund ist die Rettung der Silicon Valley Bank durch das US-Finanzministerium und die Fed. Die bei SVB geparkten 3,3 Milliarden USDC sind gerettet und der Liquiditätsmangel ist behoben. Dies steht in einer Pressemitteilung von Circle.