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VeChain: wie das Kryptoprojekt Probleme in der Lieferkette löst

Corona, Krieg in der Ukraine, Inflation und Cyberkriminalität setzen unsere Lieferketten enorm unter Druck.

VeChain: wie das Kryptoprojekt Probleme in der Lieferkette löst

Corona, Krieg in der Ukraine, Inflation und Cyberkriminalität setzen unsere Lieferketten enorm unter Druck. Für die Krypto-Industrie sind das jedoch nicht immer nur schlechte Nachrichten. Wie können Projekte wie VeChain von diesen Problemen profitieren?

Als weltweites Import- und Exportland leidet Deutschland derzeit unter Ausfällen verschiedener Lieferketten. Das liegt daran, dass die Corona-Krise, der Krieg in der Ukraine und auch das wachsende Ausmaß der Cyberkriminalität ihre Spuren hinterlassen: Verbraucher sehen leere Regale, und Bauunternehmer geraten in Verzug. Das Institut der Deutschen Wirtschaft schätzte die Kosten durch gestörte Lieferketten und hohe Energiepreise auf etwa 120 Milliarden Euro.

Für den Kryptosektor und insbesondere das VeChain-Projekt bieten all diese Probleme jedoch die Möglichkeit, seine Vorteile sichtbar zu machen.

So hilft Krypto bei Unklarheiten in der Lieferkette

VeChain ist eines der ältesten Blockchain-Projekte, das Lösungen für Lieferketten- und Datenmanagement bietet. Das chinesische Unternehmen wurde 2015 von Sunny Lu und Jay Zhang gegründet und wird international von mehr als 300 Unternehmen genutzt. Diese Unternehmen vertrauen auf die sogenannte VeChain ToolChain als Enterprise-Anwendungsplattform.

Unternehmen wie Walmart China verfolgen ihre Produkte entlang der Lieferkette, um eine Datenbank zu erstellen. Dazu integrierte das Unternehmen seine eigene Tracking-Plattform in die VeChain ToolChain. Hersteller und Lieferanten teilen die Daten, sodass Kunden die Produktinformationen einfach über einen QR-Code abrufen können.

BMW arbeitet seit 2019 ebenfalls mit VeChain an einer digitalen Fahrzeug-ID. Das Pilotprojekt heißt „Verify your Car“.

Der digitale Ausweis soll die Herkunft des Fahrzeugs transparenter nachverfolgbar machen, indem dem Auto eine einzigartige VeChain-ID zugewiesen wird und passende smarte IoT-Geräte in das Auto integriert werden. Jedes Mal, wenn zum Beispiel eine Batterie auf dem Sekundärmarkt ausgetauscht wird, werden die Daten automatisch auf die VeChainThor-Blockchain übertragen. Kurz gesagt entsteht eine aktuelle Fahrzeugdatenbank — von der Produktion bis zur Verschrottung.

Auch andere bekannte Industriepartner wie Bayer aus der Pharmaindustrie oder der Mutterkonzern von Louis Vuitton, LVMH, arbeiten mit VeChain an Tracking-Lösungen.

Neben Blockchain und Software bietet VeChain auch passende Hardwareprodukte über NFC-Chips an. NFC beschreibt die kontaktlose Datenübertragung über elektromagnetische Wellen. Eine Modemarke kann solche NFC-Chips bereits zu Beginn der Produktion direkt in eine luxuriöse Handtasche integrieren. Jeder Beteiligte in der Lieferkette kann dann in Echtzeit Informationen über die Tasche abrufen, zum Beispiel den CO2-Verbrauch während Produktion und Transport, die Echtheit der Marke oder den Produktionsstandort. Verbraucher erhalten dadurch mehr Einblick in den gesamten Prozess, was letztlich das Vertrauen in die Marke stärkt.

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