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Was hat Putin mit Bitcoin vor?

Als Reaktion auf westliche Sanktionen öffnet sich Russland immer stärker dem Kryptohandel.

Was hat Putin mit Bitcoin vor?

Als Reaktion auf westliche Sanktionen öffnet sich Russland zunehmend dem Kryptohandel. Wladimir Putin hat Bitcoin nun ausdrücklich als mögliche Strategie genannt.

Russland nutzt schon länger Kryptotransaktionen, um westliche Sanktionen zu umgehen. Nun hat Wladimir Putin bestätigt, dass das Land künftig stärker auf Kryptowährungen wie Bitcoin setzen will.

Während des Investitionsforums „Russia Calling“ sprach der russische Präsident sich dafür aus, Staatsreserven in Infrastruktur, Logistik, Wissenschaft und Bildung zu investieren statt sie in Fremdwährungen zu halten. „Eine berechtigte Frage: Warum Reserven aufbauen, wenn sie so leicht verloren gehen können?“, so Putin.

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Als Alternative nannte er Bitcoin: „Wer kann das verbieten? Niemand.“

Laut Putin ist die Entwicklung neuer Zahlungstechnologien unvermeidlich.

Russischer Kurswechsel

Seit der Invasion in der Ukraine hat der Westen harte Sanktionen gegen Russland verhängt, darunter das Einfrieren russischer Vermögenswerte. Im Februar 2022 frieren die G7-Länder mehr als 300 Milliarden Euro russischer Zentralbankreserven ein.

Russland, das traditionell streng gegenüber Kryptowährungen vorgeht, scheint seine Politik nun zu lockern.

  • Im August unterzeichnete Putin ein Gesetz, das Crypto-Mining in Russland legalisiert.
  • Er kündigte an, dass Russland an einem rechtlichen Rahmen für den Handel mit digitalen Währungen arbeitet.
  • Seit November ist der Einsatz von Kryptowährungen im Außenhandel reguliert.
  • Kürzlich hat die russische Regierung einen Gesetzesvorschlag gebilligt, um Steuern auf Crypto-Gewinne zu erheben.

Laut dem Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis nutzt Russland Kryptowährungen zunehmend, um Sanktionen zu umgehen.


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