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Wie steht es um Bitcoin? Ein Blick auf die On-Chain-Daten

Der Bybit-Hack und die anhaltende Unsicherheit rund um Trumps Importzölle belasten den Bitcoin-Kurs weiter.

Wie steht es um Bitcoin? Ein Blick auf die On-Chain-Daten

Der Bybit-Hack und die anhaltende Unsicherheit rund um Trumps Importzölle setzen den Bitcoin-Kurs weiter unter Druck. Rutscht der Markt in Richtung Bärenmarkt oder folgt bald eine Erholung? Wir werfen einen Blick unter die Motorhaube der Blockchain. Eins vorweg: Korrekturen gehören dazu. Bitcoin ist ein volatiles Asset, und bisher gab es noch keinen Bullenmarkt ohne erhebliche Korrekturen von mehr als 30 Prozent.

Wie steht es mit Bitcoin? Ein Blick auf die On-Chain-Daten

Wie aus dem obigen CryptoQuant-Diagramm deutlich wird, nehmen die Korrekturen jedoch mit der Zeit ab. Sollte der Kurs tatsächlich bei 77.000 US-Dollar (USD) ein Boden erreicht haben, würde das nur einen Rückgang von 29 Prozent bedeuten.

Dennoch stellen wir fest, dass das Sentiment derzeit bärisch ist. Seit Anfang Februar ist die Nachfrage nach Bitcoin negativ. CryptoQuant-CEO Ki Young Ju schreibt hierzu auf X:

"Die sichtbare Nachfrage ergibt sich aus der Differenz zwischen Produktion und Bestandveränderungen. Bei Bitcoin bezieht sich Produktion auf das Angebot aus dem Mining, während Bestand sich auf Münzen bezieht, die länger als ein Jahr inaktiv geblieben sind. Wenn der Bestand schneller abnimmt als die Produktion, steigt die Nachfrage, und umgekehrt."

Wie steht es mit Bitcoin? Ein Blick auf die On-Chain-Daten

Auch der Short-Term Holder Cost Basis von Bitcoin sagt derzeit wenig Gutes voraus. Derzeit befindet sich Bitcoin größtenteils unter der Break-even-Linie (rot) für die kurzfristigsten Investoren.

Mit anderen Worten: Die Mehrheit derjenigen, die in den letzten 150 Tagen in BTC investiert haben, ist derzeit im Verlust. Sollte Bitcoin weiter fallen, könnten Panikverkäufe folgen, was erneut Abwärtsdruck auf den Kurs ausüben würde.

Ist die Bull-Markt vorbei? Aber wie geht es jetzt weiter? Möglicherweise bietet das aktuelle Preisniveau gerade historische Kaufgelegenheiten. Die Trump-Regierung hat wichtige Risiken aus dem Weg geräumt: Ein Verbot ist durch die Einführung einer strategischen Bitcoin-Reserve nicht mehr im Spiel. Ganz im Gegenteil, mit der Unterzeichnung des Executive Orders hat Trump einen Wettlauf um 21 Millionen Coins in Gang gesetzt, der mittelfristig zu einer Nachfragestörung führen könnte.

Trumps Wirtschafts- und Tariffpolitik verursacht bei Investoren viel Unsicherheit, was deutlich an den fallenden Börsenkursen zu sehen ist. Auch der Kryptomarkt profitiert kaum von den positiven Entwicklungen, die Trump hinsichtlich der Regulierung von Krypto verspricht.


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