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Binance unter Beschuss: Bitcoin und Krypto unter Druck

Binance, die weltweit größte Börse, wird von der Securities and Exchange Commission (SEC) verklagt.

Binance unter Beschuss: Bitcoin und Krypto unter Druck

Binance, die weltgrößte Börse, wird von der Securities and Exchange Commission (SEC) verklagt. Bitcoin und der gesamte Kryptomarkt erlitten einen Schlag, während die Kurse fielen. Alle Ereignisse im Überblick.

Binance sieht sich Anschuldigungen der US-Börsenaufsicht SEC gegenüber. Wie am Abend des 5. Juni bekannt wurde, beschuldigt die Securities and Exchange Commission (SEC) die weltgrößte Kryptobörse des Verstoßes gegen die US-Bundeswertpapiergesetze. Der Bitcoin-Kurs und der Kryptomarkt sind infolge der Anschuldigungen, die von der SEC veröffentlicht wurden, deutlich gefallen. Der aktuelle Kurs liegt bei 23.947 € und ist in den letzten 24 Stunden um 4,2 Prozent gefallen. Im Wochenverlauf sank der Preis um 7,25 Prozent. Im vergangenen Monat fiel der Preis um 8 Prozent.

Binance: Die Beschuldigungen im Überblick

die Anklage würde Binance die US-amerikanische Bundeswertpapiergesetzgebung vorwerfen und sich mit Milliarden US-Dollar bereichert haben, während das Vermögen von Anlegern gefährdet wurde. Binance soll US-Anlegern unrechtmäßig zum Kauf, Verkauf und Handel von Krypto-Wertpapieren über die nicht registrierten Handelsplattformen Binance.com und Binance.US angestiftet haben.

Weiter wird behauptet, dass Binance, der CEO Changpeng "CZ" Zhao sowie die Unternehmen BAM Trading (dachterr. Firma von Binance US) und BAM Management nur Maßnahmen ergriffen hätten, um manipulative Handelspraktiken auf der Binance US-Plattform zu verhindern. Tatsächlich existierten diese Schutzmaßnahmen nicht. Binance und BAM Trading, unter Leitung und Kontrolle von Zhao, boten laut Anklage drei wesentliche Funktionen des Wertpapiermarktes – Börse, Makler-Dealer und Clearingstelle – auf den Binance-Plattformen an, ohne die erforderliche Registrierung bei der SEC.

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SEC fordert Rückerstattung von Geldern

Die SEC behauptet außerdem, dass die Angeklagten absichtlich versuchten, die US-Regulierung zu umgehen, während sie Wertpapierdienste für US-Kunden anbietet. Dadurch würden Milliarden US-Dollar an Geldern amerikanischer Anleger Risiken ausgesetzt. Die SEC will eine endgültige gerichtliche Verfügung, Binance zu verbieten. Die SEC verlangt auch, dass Binance ihre unrechtmäßig erzielten Gewinne inklusive Zinsen zurückzahlt. Die Anklage wurde beim Gericht in Columbia eingereicht, da die Angeklagten sich in diesem Bezirk nicht bei der SEC als Börse, Makler-Dealer oder Clearingstelle registriert hatten.

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Bitcoin und Co. in negativer Tendenz: Was Anleger jetzt wissen müssen

In einer öffentlich gemachten Erklärung versichert Binance jedoch, dass die Gelder der Investoren sicher sind. Zudem plant das Unternehmen laut Changpeng Zhao, sich kraftvoll gegen die Klage zu verteidigen, gegenüber der Rechtslage.

Jonas Jünger, Binance Head Germany, erläutert:

“We User sorgen uns um die jüngsten Schritte der SEC. Von Anfang an haben wir Transparenz und Zusammenarbeit mit der SEC angestrebt, um alle offenen Fragen zu klären. Wir respektieren die Entscheidung der Aufsichtsbehörde und bleiben offen für alle Fragen rund um Binance.”

“Der BNB-Token ist kein Wertpapier, sondern ein natives Token. Zudem ist BUSD kein Wertpapier. Wir stehen in engem Kontakt mit den relevanten Behörden, um Klarheit zu schaffen und eventuelle Missverständnisse auszuräumen und sind zuversichtlich, dass wir das schaffen.”

Wenn die Beschuldigungen gegen die Kryptobörse bestätigt werden, könnten Anleger jedoch noch mehr Unruhe erleben. Zumindest auf kurze Sicht ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Kurs und der Kryptomarkt weiter fallen, falls Binance eine negative Entscheidung erfährt. Schließlich handelt es sich um die weltweit größte Krypto-Börse.

Langfristig sollte der Kryptomarkt jedoch keine tieferen Wunden davontragen. Für mutige Anleger könnte sich sogar eine Chance ergeben, Kryptowährungen zu niedrigeren Preisen zu kaufen.

Jonas Jünger betont außerdem, dass alle Kundenvermögen bei Binance sicher sind:

“Alle Nutzervermögen auf Binance und Binance's Tochterplattformen, einschließlich Binance.US, sind sicher und geschützt. Wir betreiben ein Proof-of-Reserve-System, mit dem Nutzer ihre Guthaben mithilfe eines Merkle-Baums verifizieren können.” Wird, natürlich, fortgesetzt.


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