Bitcoin-Spot-ETFs besitzen mehr Bitcoin als Satoshi Nakamoto
Vermögensverwalter haben den Bitcoin-Bestand des Erfinders Satoshi Nakamoto überholt und stehen jetzt an der Spitze der größten Bitcoin-Hodler.

Vermögensverwalter haben den Bitcoin-Bestand des Erfinders Satoshi Nakamoto überholt und stehen jetzt an der Spitze der größten Bitcoin-Hodler.
Der Kryptomarkt hat eine erfolgreiche Woche hinter sich. Bitcoin durchbrach zum ersten Mal die Marke von 100.000 Dollar, während Ethereum erneut über 4.000 Dollar kletterte. Auch bei den Bitcoin-Spot-ETFs gab es positive News.
Mehr Bitcoin als Satoshi
Vom 2. bis 6. Dezember erlebten die Bitcoin-Spot-ETFs ihre zweit- bzw. drittstärkste Woche aller Zeiten, mit einem Zufluss von 2,73 Milliarden Dollar. Gemeinsam halten die ETFs jetzt rund 1,14 Millionen Bitcoin, mehr als die geschätzten 1,1 Millionen Bitcoin des mysteriösen Erfinders Satoshi Nakamoto.
Insgesamt verwalten die zwölf zugelassenen Vermögensverwalter zusammen etwa 112 Milliarden Dollar an Bitcoin, was mehr als 5 Prozent des Gesamtangebots ausmacht. Der größte Akteur dabei ist BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, dessen IBIT-Produkt gut für 53 Milliarden Dollar ist.
Die Bitcoin-Spot-ETFs wurden am 12. Januar 2024 eingeführt und sind seitdem die erfolgreichsten ETFs in der Finanzgeschichte. BlackRocks IBIT hat in nur elf Monaten mehr Kapital angezogen als ihr Gold-ETF, der seit zwei Jahrzehnten besteht.
Kleine Korrektur nach starkem Anstieg
Nach dem kräftigen Anstieg der Vorwoche beginnt der Kryptomarkt heute, Montag, den 9. Dezember 2024, mit einer leichten Korrektur. Die meisten Kryptowährungen bewegen sich zwischen -1 und +5 Prozent.
Der Fear-and-Greed-Index der Branche steht derzeit auf „Extreme Gier“ mit einer Punktzahl von 78 von 100.