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Cardano-Stablecoin lockt mit fast 50 % APR auf Strike Finance

Strike Finance zeigt fast 50 % APR auf den Cardano-Stablecoin sUSDrf, doch der Yield-Token trägt zunächst die Verluste. Bodega Market setzt gleichzeitig auf die 1-Million-Dollar-Einlagengrenze in einem Prediction Market.

Cardano-Stablecoin lockt mit fast 50 % APR auf Strike Finance

Wichtigste Erkenntnisse

  • Bodega Market hat auf Strike Finance einen Markt gestartet, der darauf setzt, dass RealFis Cardano-Stablecoin 1 Million Dollar an Einlagen erreicht.
  • Der Vault auf Strike zeigt fast 50 % APR, doch sUSDrf trägt laut dem Code zunächst die Verluste des Portfolios.
  • Strike akzeptiert sUSDrf als Collateral; am 17. Oktober lagen fast 100.000 Dollar im Vault, später kamen weitere 50.000 Dollar hinzu.

Bodega Market lässt Nutzer darauf setzen, ob RealFis Cardano Stablecoin 1 Million Dollar (0,9 Millionen Euro) an Einlagen auf Strike Finance erreicht. Gleichzeitig zeigt der Vault auf Strike eine Rendite von fast 50 % APR, doch hinter dem hohen Wert steht ein klarer Hinweis: Der ertragsbringende Token trägt zunächst die Verluste des Portfolios.

Wie der Ertrag funktioniert

RealFi gibt USDrf aus, einen an den Dollar gekoppelten Token, der durch reale Assets außerhalb der Blockchain gedeckt ist. Laut dem Projekt besteht dieses Portfolio aus direkten Krediten an Unternehmen, US-Treasury-Bills und Floating-Rate-Bonds. Die gestakte Version sUSDrf entwickelt sich mit diesem Portfolio mit und übernimmt laut dem Code von RealFi auf GitHub zunächst die Verluste, bevor normale Inhaber betroffen sind.

Das macht die Konstruktion anders als ein einfaches Sparkonto mit festem Zins. Strike Finance, eine Cardano-Exchange für Perpetual Futures, akzeptiert sUSDrf inzwischen auch als Collateral. Auf dem Dashboard stand ein APR von 49,31 %, mit rund 119.200 Dollar (105.900 Euro) an Krediten, die durch den Token gedeckt werden.

Warum der Markt darauf schaut

Zum Vergleich: Dreimonats-US-Treasury-Bills brachten am 15. Oktober laut Daten der Federal Reserve rund 4,3 % ein. Strike erlaubt außerdem, dass Nutzer bis zu 100 % des zugrunde liegenden Werts leihen können, wodurch der volle Wert des Collaterals aufgenommen werden kann.

RealFi hat auf seiner Website nicht erklärt, wie die Rendite hinter diesem Prozentsatz genau erwirtschaftet wird. Das macht den Vault für Trader besonders interessant, die sehen wollen, ob der Zufluss vor allem vom hohen Ertrag getrieben wird oder von einer kleineren Gruppe großer Inhaber.

Ein kleiner Test für Cardano

Am 17. Oktober meldete Strike, dass der Vault fast 100.000 Dollar an Cardano-Stablecoin hielt. Innerhalb einer Stunde kamen weitere 50.000 Dollar (44.400 Euro) an Einlagen hinzu. Hoskinson fragte danach, wer einen Markt auf das Erreichen von 1 Million Dollar (0,9 Millionen Euro) machen wolle, worauf Bodega bestätigte, dass der Markt live sei.

Für europäische Krypto-Anleger ist das relevant, weil es zeigt, wie Stablecoin-Erträge, Collateral und Prediction Markets immer näher zusammenrücken. Das Beispiel zeigt auch, dass ein hoher APR nicht losgelöst von Risiko zu sehen ist, vor allem dann nicht, wenn Verluste zuerst beim gestakten Token landen. Das passt zur breiteren Diskussion über regulierte Stablecoin-Infrastruktur auf Cardano, bei der Identitätsprüfungen und Übertragungsbeschränkungen noch wichtiger werden. Das ist besonders relevant, da Cardano stärker auf regulierte Finanzanwendungen setzt und Stablecoins sowie Compliance mehr Aufmerksamkeit bekommen.


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