Cryptofreundliche US-Bank wird von FDIC untersucht
Weil die kryptofreundliche Cross River Bank riskante Praktiken anwendete, greift die FDIC ein.

Da die kryptofreundliche Cross River Bank riskante Praktiken anwendete, greift die FDIC ein. Circle und Coinbase haben Geschäfte mit der Bank gemacht.
Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hat eine Consent Order gegen die kryptofreundliche Cross River Bank erlassen. Laut der Anordnung, die in den vergangenen Wochen veröffentlicht wurde, hatte die Bank sich schuldig gemacht an "unsicheren" oder "unangemessenen" Praktiken bei der Einhaltung der anwendbaren Gesetze.
Die Bank muss umgehend Maßnahmen ergreifen, um ihre Aufsicht über das System interner Kontrollen, Informationssysteme, Kreditvergabepraktiken und interne Audits in Bezug auf Verbraucherschutzgesetze und -vorschriften zu stärken, so die Anordnung.
Cross River hat die in der FDIC-Anordnung genannten Probleme noch nicht zugegeben oder bestritten. In einer zuvor veröffentlichten Erklärung betonte Gilles Gade, der CEO der Bank, dass die Bank das höchste Maß an Compliance aufrechterhält. Er erwähnte das bereits erlassene FDIC-Befehl nicht.
Die US-Kryptosektor verlor Mitte März zwei seiner wichtigsten Säulen. Zuerst schloss die kryptofreundliche Silvergate Bank, danach folgte Signature Bank. Letztere fungierte als zentrale Brücke zwischen Crypto- und Fiat-Systemen.
USDC-Ausgeber Circle hatte nach dem Untergang eine Zusammenarbeit mit Cross River Bank gesucht. Coinbase soll ebenfalls Geschäfte mit der vom Risikokapital gestützten Bank gemacht haben.