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DATA Foundation setzt auf Blockchain für KI-Datencopyright und Lizenzen

Das frühere Story Protocol will mit DATA Network und Kled AI Herkunft, Lizenzen und Zustimmung von Trainingsdaten festhalten, gerade jetzt, wo KI-Unternehmen weltweit unter juristischem Druck stehen.

DATA Foundation setzt auf Blockchain für KI-Datencopyright und Lizenzen

Wichtigste Erkenntnisse

  • Story Protocol heißt jetzt DATA Foundation und konzentriert sich komplett auf Infrastruktur für KI-Training, mit Fokus auf Herkunft, Lizenzen und Zustimmung von Datensätzen.
  • Das DATA Network baut ein Onchain-Register und eine Trace-Plattform auf, um Eigentum und Echtheit von Daten kryptografisch nachzuweisen, ohne die Daten selbst offenzulegen.
  • Mit Kled AI, Poseidon und Numo will DATA Foundation Datensätze verifizieren, menschliche Beiträge belohnen und rechtliche Risiken rund um die Nutzung von KI-Daten senken.

Das in Palo Alto ansässige Kryptounternehmen Story Protocol hat sich umbenannt und heißt jetzt DATA Foundation. Das Unternehmen richtet seinen Fokus jetzt komplett auf Infrastruktur für KI-Training, mit besonderem Schwerpunkt darauf, Herkunft, Lizenzen und Zustimmung rund um Datensätze festzuhalten, die zum Training von KI-Modellen genutzt werden. Avi Patel, Gründer von Kled, wurde als Chief Data Officer geholt, um diesen Kurswechsel zu begleiten.

Blockchain als Lösung für KI-Copyright

Die Verschiebung von Story Protocol hin zu DATA Foundation folgt auf wachsenden juristischen Druck auf KI-Entwickler und große Tech-Unternehmen. Sie sehen sich mit mehreren Klagen wegen der Nutzung von Daten für KI-Training konfrontiert, wobei es vor allem um die Frage geht, ob Datensätze mit der nötigen Zustimmung gesammelt wurden. DATA Foundation baut mit dem DATA Network ein Onchain-Register auf, das Transparenz über Eigentum, Lizenzen und Zustimmung von Datensätzen schaffen soll. Dieses System speichert kryptografische Nachweise von Daten-Einreichungen, ohne die Daten selbst offenzulegen.

Die Plattform ist direkt mit Kled AI integriert, einem Opt-in-Marktplatz für menschliche Daten, auf dem inzwischen mehr als 1,1 Milliarden Nutzerdatensätze registriert sind. Dieser Ansatz soll KI-Entwicklern helfen, Datensätze vor der Nutzung zu verifizieren, und greift damit den wachsenden Bedarf auf, legal und ethisch sauber vorzugehen.

Innovationen bei Datenverifizierung und Vergütung

Neben dem Register führt DATA Foundation Trace ein, eine Audit- und Suchplattform, die unwiderlegbare kryptografische Empfangsbestätigungen für einzelne Daten-Einreichungen erzeugt. Das hilft dabei, die Echtheit und Zustimmung von Daten nachzuweisen, ohne die Daten selbst offenzulegen. Dazu kommt Poseidon, ein KI-gestütztes Projekt, das menschliche Daten bereinigt und bewertet, sowie über die App Numo Nutzer in Echtzeit mit Stablecoins für ihre verifizierten Beiträge bezahlt.

Die Vergütung für Daten-Einreicher ist an abgeschlossene Transaktionen gekoppelt, was das Risiko von Vorfinanzierung senkt. Außerdem werden neben Stablecoins auch klassische Fiat-Zahlungen unterstützt, wodurch Auszahlungen weniger von der Timing-Seite der Käufer abhängen. Ein wichtiger Entwicklungspunkt ist ein Fraud-Detection-Protokoll, das sicherstellen soll, dass Daten echt, menschlich und originell sind und nicht gepirated oder von KI erzeugt wurden.

Relevanz für europäische und globale KI-Märkte

Der Ansatz von DATA Foundation kommt zu einem Zeitpunkt, an dem weltweit mehr als 35 Klagen gegen KI-Unternehmen laufen wegen der Nutzung trainierter Daten, darunter große Namen aus der Musik- und Verlagsbranche. Europäische und andere internationale Märkte könnten von transparenten, Blockchain-basierten Lösungen profitieren, die Eigentum und Lizenzen von KI-Trainingsdaten verifizieren. Das kann zu faireren Bedingungen beitragen und rechtliche Risiken für Entwickler und Nutzer von KI-Technologien verringern.


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