Deutsche Bank will Verwahrung digitaler Vermögenswerte anbieten
Große Adoptionsnachrichten. Kurz nachdem die größte Bank Deutschlands bei der BaFin einen Antrag auf eine entsprechende Genehmigung eingereicht hat, greift die Bank durch.

Große Akzeptanz-Nachrichten. Kurz nachdem die größte Bank Deutschlands bei der BaFin einen Antrag auf eine entsprechende Genehmigung eingereicht hat, geht die Bank in die Offensive. Die Deutsche Bank will nun Krypto-Assets für institutionelle Kunden bewahren.
Die Deutsche Bank will damit institutionellen Kunden die Möglichkeit bieten, Krypto-Assets und tokenisierte Vermögenswerte für sie zu verwahren. Dies meldet Reuters. Der Schritt ist dank einer Partnerschaft mit dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen Taurus möglich. Die Zusammenarbeit folgt auf eine Finanzierungsrunde für Taurus, bei der die Bank Anteile im Wert von rund 65 Millionen Dollar erwarb.
Die Deutsche Bank ist das größte Kreditinstitut Deutschlands. Im Jahr 2022 verwaltete das Unternehmen mehr als 820 Milliarden Dollar. Dies ist jedoch nicht der erste Schritt der Finanzinstitution in Richtung Krypto: Ende Juni bestätigte die Deutsche Bank, dass sie eine Verwahrlizenz für digitale Vermögenswerte bei der BaFin beantragt hatte.
Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Memento Blockchain arbeitet die Bank auch an einer Verwaltungslösung für digitale Fonds. Unterdessen arbeitet das Fondshaus der Bank, die DWS Group, mit dem in den USA ansässigen digitalen Vermögensverwalter Galaxy Digital zusammen, um Krypto-ETP's für Anleger in Europa zu lancieren.
Der Handel mit Krypto macht keinen Teil der "unmittelbaren Pläne" der Deutschen Bank aus, sagte ein Sprecher Reuters. Es ist jedoch klar, dass Deutschland im Bereich der kommenden Krypto-Akzeptanz weiter fortgeschritten ist als die USA.