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DWS startet eigene Crypto-ETCs

Die Akzeptanz von Kryptowährungen geht weiter. DWS bringt jetzt neue Produkte für Bitcoin und Ether an der Deutschen Börse auf den Markt.

DWS startet eigene Crypto-ETCs

Die Akzeptanz von Kryptowährungen geht weiter. DWS bringt jetzt neue Produkte für Bitcoin und Ether an der Deutschen Börse auf den Markt. Was Anleger wissen müssen.

Als einer der führenden Vermögensverwalter hat die DWS Group zwei börsengehandelte Wertpapiere aufgelegt, die darauf abzielen, den Preis der beiden größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung – Bitcoin und Ether – eins zu eins abzubilden.

Die beiden neuen Exchange-Traded Commodities (ETC) von DWS, die "Xtrackers Galaxy Physical Bitcoin ETC" und die "Xtrackers Galaxy Physical Ethereum ETC", wurden heute an der Deutschen Börse notiert.

Dabei handelt es sich um physisch hinterlegte Produkte mit jährlichen Kosten von 0,35 Prozent, die im Hintergrund einer strategischen Partnerschaft zwischen der DWS Group und der Krypto-Investmentgesellschaft Galaxy Digital Holdings entstanden sind.

DWS arbeitet mit Zodia und Coinbase zusammen, um die physische Hinterlegung der beiden Exchange-Traded Produkte sicherzustellen. Diese werden die entsprechende Anzahl von Bitcoin und Ether in separaten Offlinedepots (Cold Storage) lagern.

"Mit einer kombinierten Marktkapitalisierung von mehr als 1,7 Billionen Dollar sind Bitcoin und Ethereum nun zu wichtig für Anleger und Vermögensverwalter, um ignoriert zu werden," sagt Produktchef Manfred Bauer in der Erklärung.

"Seit der ersten Bitcoin-Transaktion im Jahr 2009 haben sich digitale Assets von einer technologischen Innovation in eine weltweit anerkannte Anlageklasse entwickelt," fuhr er fort.

Das bedeutet, dass die institutionelle Adoption von Crypto als Anlageklasse auch in Deutschland voranschreitet. Die in Frankfurt ansässige DWS verwaltet derzeit fast eine Billion Euro.

DWS kündigte seine Zusammenarbeit mit Galaxy bereits im Frühjahr 2023 an. Das Unternehmen, das zur Deutschen Bank gehört, sieht Kryptowährungen offenbar als ein wichtiges Mittel, die Rückstände gegenüber amerikanischen Finanzriesen wie BlackRock und Fidelity aufzuholen.


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