Endgültiges Datum der MiCA-Abstimmungsrunde angekündigt
Am 19. April wird in der EU endlich der Beschluss zur MiCA-Verordnung gefasst.

Am 19. April wird in der EU endlich der Beschluss zur MiCA-Verordnung gefasst. Ein Meilenstein in der Geschichte der Kryptoregulierung.
Laut der Agenda des EU-Parlaments wird die Endabstimmung über die Markets in Crypto Assets, besser bekannt als MiCA-Verordnung, am 19. April 2023 erfolgen. In dieser Abstimmungsrunde muss ein Beschluss über den Gesetzesentwurf getroffen werden, der bereits im Juni angekündigt wurde. Zum Gesetzesentwurf findet am 18. April eine Debatte im EU-Parlament statt.
Mit der MiCA-Verordnung schafft die EU klare Richtlinien für den Umgang mit Kryptowährungen und den Verbraucherschutz. So müssen Anbieter von Swaps und Wallets Genehmigungen erhalten oder es müssen Normen für Stablecoin-Reserven festgelegt werden. In der Kryptobranche ist das Gesetz allgemein positiv aufgenommen worden. So bietet die MiCA-Gesetzgebung mehr Klarheit in einer manchmal unklaren Landschaft. Das Gesetz soll Anfang 2024 in Kraft treten.
In Oktober stimmte der Europäische Rat bereits mit großer Mehrheit für die Verordnung. Wegen ausstehender Übersetzungen des Gesetzesentwurfs (24 Sprachen) wurde die Abstimmung im Januar verschoben.
Die Debatte über die MiCA wurde am selben Tag von einer weiteren Debatte über die kontroverse Verordnung zur Geldüberweisung begleitet. Das Gesetz zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (Wwft) schlug zunächst vor, selbst gehostete Wallets zu verbieten. In einer jüngeren Fassung haben Politiker das Verbot jedoch verworfen.