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Wie Ethereum-Miner der Fusion trotzen

Die Ethereum-Fusion zieht den Stecker für Miner.

Wie Ethereum-Miner der Fusion trotzen

Die Ethereum Fusion zieht den Stecker für Miner. Sie positionieren sich neu – und schauen nach alternativen Kryptowährungen.

Die Tage des Minings sind gezählt für Ethereum – der Konsenswechsel zu Proof of Stake ist auf der Zielgeraden. Die Auswirkungen der Fusion sind bereits sichtbar, da alternative Blockchain-Netzwerke einen abrupten Anstieg der Rechenleistung verzeichnen. Einige "große Akteure" scheinen ebenfalls auf alternative Kryptowährungen umzusteigen.

Ethereum Classic - zurück zu seinen Wurzeln

Ein Trend, der in letzter Zeit auf einigen Netzwerken zu beobachten ist: schnelle Anstiege der Hashrate. Zumindest bei Kryptowährungen, die, wie Ethereum, bisher auch mit GPUs – das heißt Grafikkarten – gemined wurden. Da Ethereum mit dem Übergang zu Proof of Stake mit dem Mining aufhört, scheinen Miner sich auf lukrative Ersatzoptionen zu konzentrieren.

Miner finden sich neu aufgestellt

Die Fusion stellt die Miner vor die Frage: Wie geht es jetzt weiter? Als Alternative zahlt sich das Mining anderer Kryptowährungen nach wie vor aus – aber deutlich weniger als Ethereum. Ein Branchenakteur wie Hive Blockchain folgt dieser Strategie nach der Fusion. Der börsennotierte Miner kündigte in dieser Woche in einer Pressemitteilung an, dass er "bereits begonnen habe, das Mining von anderen GPU-minierbaren Coins zu analysieren".

Ein weiterer Stilwechsel kommt von Hut 8 Mining. Das Unternehmen, das ebenfalls börsennotiert ist, erklärte, dass es auch in anderen Bereichen Rechenleistung bereitstellen würde. Die Maschinen könnten "auf Abruf eingeschaltet werden", so Hut 8, "um Kunden KI-, maschinelles Lernen- oder VFX-Rendering-Dienste anzubieten". Das Konzept: High-Performance-Computing on-demand.

Drei Alternativen

Die Ethereum-Fusion hinterlässt eine Lücke – vor allem bei den Einnahmen der Miner, für die die Konsensänderung zunächst ein finanzieller Rückschlag ist. Selbst mit alternativen Kryptowährungen können die Verluste nicht ausgeglichen werden. 97 Prozent der täglichen Mining-Erträge gehen an Ethereum.

Das profitablere Szenario wäre, die Hardware zu verkaufen und mit dem Erlös am Staking teilzunehmen, wie es "Butta", CMO bei Bitfly, der größte Ether-Mining-Pool-Betreiber über Ethermine, tut. Diese Entwicklung hat sich auch in den letzten Monaten gezeigt, wie sich am Preisverfall von gebrauchten Grafikkarten zeigt.

Die Miner haben also drei Optionen: andere Coins abbauen, Grafikkarten verpachten und dafür staken oder – wie Hut 8 Mining – Rechenleistung für andere Dienste bereitstellen. Egal, wofür sich Miner entscheiden, die Fusion wird das Crypto-Ökosystem durcheinanderrütteln.


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