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Hyperliquid verarbeitet 1,4 Milliarden Dollar in SpaceX-Futures, während große Börsen scheitern

Während große Börsen ihr SpaceX-Angebot stoppen mussten, lief bei Hyperliquid problemlos ein Volumen von 1,4 Milliarden Dollar in synthetischen Futures durch. Der Kontrast zeigt, warum dieses Modell schnell an Boden gewinnt.

Hyperliquid verarbeitet 1,4 Milliarden Dollar in SpaceX-Futures, während große Börsen scheitern

Wichtigste Erkenntnisse

  • Am Tag des SpaceX-IPO sagten Bybit, Binance und Bitget ihre tokenisierten Aktienangebote wegen eines Mangels an verfügbaren Aktien ab.
  • Hyperliquid verarbeitete 1,4 Milliarden Dollar an SPCX-Perpetual-Futures, ohne echte SpaceX-Aktien zu halten.
  • Der Text betont, dass synthetische Futures im Gegensatz zu tokenisierten Aktien nicht unter Aktienknappheit oder Lockups leiden.

Am Tag des größten Börsengangs aller Zeiten, dem von SpaceX, gerieten drei der größten Kryptobörsen bei der Lieferung ihrer tokenisierten Aktienprodukte unter Druck. Bybit, Binance und Bitget mussten ihre SpaceX-Angebote absagen, weil nicht genug verfügbare Aktien da waren. Hyperliquid dagegen verarbeitete problemlos 1,4 Milliarden Dollar an SPCX-Perpetual-Futures, ohne auch nur eine einzige Aktie zu besitzen.

Probleme mit tokenisierten Aktien bei großen Börsen

Die drei genannten Börsen nutzten xStocks, ein Produkt von Kraken, das echte Aktien in Blockchain-Token umwandelt. Als xStocks keine IPO-Zuteilung bekam, konnten diese Plattformen ihre tokenisierten SpaceX-Produkte nicht liefern. Außerdem bekamen Nutzer von preStocks mit einer unerwarteten 180-Tage-Lockup-Frist für ihre Aktien zu tun, die erst sichtbar wurde, nachdem der Handel schon gestartet war. Das bedeutete, dass sie nicht handeln konnten, während der Aktienkurs um 19% stieg.

Tokenisierte Aktien sind digitale Token, die dir ein direktes Exposure zu traditionellen Aktien geben, oft abgesichert durch echte Aktien in Verwahrung. Dieses Modell bringt aber strukturelle Grenzen mit sich, etwa das Risiko von Aktienknappheit bei hoher Nachfrage, genau das ist bei der SpaceX-IPO passiert.

Vorteile von synthetischen Perpetual-Futures

Hyperliquid bot mit seinem SPCX-Perpetual-Kontrakt eine Alternative, ein synthetisches Instrument, das den Kurs von SpaceX nachbildet, ohne dass echte Aktien nötig sind. Dieser Kontrakt arbeitet mit Funding Rates, um den Preis nahe am tatsächlichen Marktwert zu halten. Weil keine physischen Aktien gehalten werden, kann dieses Modell weder an einer Aktienknappheit scheitern noch von Lockups betroffen sein.

Am IPO-Tag erreichten die SPCX-Perpetual-Futures auf Hyperliquid ein Handelsvolumen von 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro), was ungefähr 30% des gesamten HIP-3-Ökosystemvolumens in dieser Sitzung entsprach. Dieses Volumen ist beachtlich, vor allem für ein dezentrales Produkt, bleibt aber nur ein Bruchteil der 80 Milliarden Dollar (68,9 Milliarden Euro) an Aktienhandel an der Nasdaq an diesem Tag.

Die Beliebtheit von Perpetual-Futures im Kryptomarkt nimmt zu, auch weil sie Hebelwirkung bieten, ohne dass du die zugrunde liegenden Assets direkt besitzen musst. Das passt zum wachsenden Trend, traditionelle Finanzinstrumente im Krypto-Bereich mit synthetischen Konstruktionen nachzubilden. Es passt auch zu dem breiteren Wandel, bei dem große Plattformen mehr Aktien- und Rohstoffprodukte hinzufügen, um Nutzer und Kapital zu halten.

Relevanz für europäische Krypto-Händler

Diese Entwicklung zeigt, wie sich verschiedene Modelle für tokenisierte Aktien und synthetische Derivate in einem volatilen Markt zueinander verhalten. Für europäische Händler kann das einen Einblick in die Risiken von tokenisierten Aktien geben, die von echten Aktien abhängen, und in die Vorteile synthetischer Futures, die diese Grenzen umgehen. Das kann bei der Wahl von Handelsplattformen und Produkten im schnell wachsenden Kryptomarkt relevant sein.


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