Ledger veröffentlicht Whitepaper zur umstrittenen Recover-Funktion
Nach massiver Kritik an der Recover-Funktion gibt Ledger dem Druck der Community nach.

Nach massiver Kritik an der Recover-Funktion gibt Ledger dem Druck der Community nach. Mit dem Whitepaper will der Hardware-Wallet-Hersteller mehr Transparenz schaffen.
Die Frist für Ledger's Recover-Funktion rückt näher, und deshalb hat das Unternehmen ein Whitepaper auf Github veröffentlicht. Laut Ledger CTO Charles Guillemet ist das Whitepaper "ein wichtiger Schritt für jeden, um die kryptografischen Protokolle zu überprüfen".
Ledger plant die umstrittene Dienst voraussichtlich im vierten Quartal 2023 zu starten, erklärte Gullimet auf Twitter. Laut dem CTO ist die wichtigste Erkenntnis, dass Ledger-Revover "100 Prozent" sicher ist. Mit der Veröffentlichung des Whitepapers will das französische Unternehmen mehr Transparenz schaffen. Nach der Ankündigung der Recover-Funktion gab es breite Entrüstung in der Krypto-Community.
In einem Blogbeitrag skizziert Ledger drei Hauptverfahren der neuen Funktion, darunter das Erstellen eines Backups der Seedphrase, das Wiederherstellen auf einem neuen Gerät und das sichere Entfernen der Backups, neben der Roadmap für die kommenden Monate. Nach der Kontroverse wechselten viele Investoren zu Konkurrenten. Trezor zum Beispiel verzeichnete ein vorübergehendes Umsatzwachstum von mehr als 900 Prozent. Sowohl Ledger als auch Trezor gehören zu den führenden Herstellern von Hardware Wallets.