Mango Market "Hacker" verurteilt
Die US-Bundesanwaltskammer hat ein Urteil im Verfahren gegen das Solana-Handelszentrum Mango Markets gefällt.
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Die US-Bundegemeinschaft hat ein Urteil im Verfahren gegen das Solana-Handelszentrum Mango Markets gefällt. Avraham Eisenberg drohen 20 Jahre Gefängnis.
Der Kryptohändler Avraham Eisenberg wurde vergangenen Donnerstag im US-Bundengericht für die Manipulation der dezentralen Solana-Handelsplattform Mango Markets im Oktober 2022 verurteilt. Dies geht aus einer Pressemitteilung des US-Justizministeriums hervor.
Mango Markets ist eine auf Solana basierende dezentrale Börse (DEX). Im Oktober 2022 nutzte Eisenberg das Lending-Protokoll, um Kryptowährungen im Gesamtwert von rund 110 Millionen US-Dollar zu "leihen".
Nach einer Abstimmung, bei der er die gestohlenen Mittel als Token verwendete, beantragte Eisenberg, nicht strafrechtlich verfolgt zu werden.
Das Verteidigungsteam von Eisenberg argumentierte, dass seine Transaktionen auf Mango Markets "erfolgreich und legal" gewesen seien, weil er sich an die Regeln des dezentralen Protokolls gehalten habe.
Die Smart Contracts des dezentralen Protokolls machten schließlich den Ausleihprozess möglich.
Der Beweis, der während des Prozesses vorgelegt wurde, umfasste jedoch Eisenbergs Internet-Suchen nach Begriffen wie "Restriktionsschema", "Marktmanipulation" und "Betrugselemente".
Laut Staatsanwaltschaft zeigt dies, dass Eisenberg sich seiner strafbaren Taten bewusst war.
Eisenberg drohen nun bis zu 20 Jahre Freiheitsstrafe. Das Urteil ist noch ausstehend.