MiCA 2.0: Französische Zentralbank ruft zu mehr Regulierung auf
Laut dem Chef der französischen Zentralbank, François Villeroy de Galhau, ist internationale Zusammenarbeit nötig, um große Kryptounternehmen zu regulieren.

Laut dem Chef der französischen Zentralbank, François Villeroy de Galhau, ist internationale Zusammenarbeit nötig, um große Kryptounternehmen zu regulieren. Während des Technologieforums in Paris sagte er, dass es eine neue Fassung der MiCA-Verordnung braucht, die kürzlich von der EU angenommen wurde.
Es ist wahr, dass die Regulierung drastische Veränderungen mit sich bringt, besonders für Dienstleister, die ab 2025 einer ganzen Reihe neuer Regeln genügen müssen. Aber Staking, Ausleihen, NFTs und zu guter Letzt der Bereich der dezentralisierten Finanzierung (DeFi) sind bisher außerhalb des Regulierungsrahmens für Kryptos geblieben.
"Dezentralisierte Finanzierung ist einfach eine neue Technologie. Es gibt Akteure, die diese Technologie für Finanzdienstleistungen nutzen; sie müssen reguliert werden. Gleiche Vorgehensweise, dieselben Risiken, dieselben Regeln", so der Leiter der Zentralbank.
MiCA 2.0 ist inzwischen bereits in Arbeit. Denn in der aktuellen Version beauftragte das Parlament die Kommission damit, die Entwicklungen auf dem NFT-Markt zu verfolgen. Es ist gut möglich, dass sich die EU danach mit Bored Apes, Ordinals und Ähnlichem beschäftigt.