"Kein Beweis" für große Kryptospenden an Hamas
In den letzten Wochen kursierte in der Kryptobranche ein Gerücht: Kryptowährungen könnten eine wichtige Geldquelle für Hamas sein.
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In den letzten Wochen kursierte in der Kryptobranche ein Gerücht: Kryptowährungen seien eine wichtige Geldquelle für Hamas. Elliptic widerspricht dem jetzt: Es gibt "kein Beweis" auf der Blockchain.
"Es gibt keinen Beweis für die Behauptung, dass Hamas beträchtliche Beträge an Kryptospenden erhalten hat," sagt das forensische Unternehmen Elliptic in einer Erklärung vom 25. Oktober. Die gesammelten Beträge "sind äußert gering", fügte das forensische Unternehmen hinzu.
Anlass für die Analyse war ein Brief von US-Gesetzgebern, darunter die Kryptagespenstin Elizabeth Warren. Darin heißt es, Kryptowährungen würden eine "nationale Sicherheitsbedrohung" für die USA und ihre Verbündeten darstellen.
"In den letzten zwei Wochen haben Politiker und Journalisten die öffentlichen Quellen der Blockchain genutzt, um Fehlinformationen über Hamas und andere Terrorgruppen zu verbreiten. Doch die Blockchain-Daten unterstützen dies einfach nicht," sagt Elliptic.
Deutsche Medien berichten ebenfalls über die Finanzierung von Terror mit Hilfe von Kryptowährungen. "Jeder, der Kryptowährungen toleriert, akzeptiert terroristische Anschläge," erklärt Anwalt Fabian Teichmann in einem Interview mit ZEIT ONLINE. Es scheint, dass dieses Argument vor allem als politisches Instrument genutzt wird.