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SEC erhöht Druck auf Binance

Binance, die weltweit größte Kryptobörse, wird in den USA untersucht.

SEC erhöht Druck auf Binance

Binance, die weltweit größte Kryptobörse, wird in den USA untersucht. Der Streit verschärft sich nun. Was will die SEC?

Als Teil der Untersuchungen gegen Binance.US äußerte die SEC Bedenken hinsichtlich der Einhaltung von Informationspflichten durch die Kryptobörse. In der Folge rückt die US-Tochtergesellschaft von Binance, BAM Trading Services, stärker unter Druck.

Die SEC prüft auch den Einfluss von Binance-Mitarbeitern außerhalb der USA auf die Fonds amerikanischer Kunden. Ein Gerichtsbeschluss von Richterin Amy Berman Jackson zwingt Binance.US, Nachweis über die Kontrolle der Kundengelder zu erbringen.

Laut der SEC hat sie allerdings Hürden beim Erhalt umfangreicher Informationen von Binance erlebt. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Mitarbeiter der Kryptobörse nicht bereit oder nicht in der Lage sind, den Informationsanfragen nachzukommen.

Als Reaktion auf die Anschuldigungen der SEC hat Binance.US seine Compliance-Anstrengungen vehement verteidigt. Das Unternehmen betonte seine Mitarbeit bei der Beantwortung offizieller Anfragen nach Unterlagen.

Während die SEC-Untersuchung weiterläuft, hinterließ der Vorstoß von letztem Jahr, Binance.US zur Einstellung ihrer Aktivitäten via einstweiliger Verfügung (TRO) zu zwingen, bereits bleibenden Schaden bei der Kryptobörse.

Es kam zu einer erheblichen Abhebung von Vermögenswerten in Höhe von insgesamt rund einer Milliarde US-Dollar. In der Folge sank der Umsatz um 75 Prozent und Binance.US musste zwei Drittel seiner Belegschaft entlassen.

Binance selbst konnte Ende letzten Jahres einen Großteil seiner Rechtsstreitigkeiten mit der US-Justiz durch die Zahlung einer Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Dollar beilegen. Der Rechtsstreit mit der SEC läuft jedoch weiterhin.

Binance-Gründer und ehemaliger CEO Changpeng "CZ" Zhao droht nun eine Haftstrafe in den USA. Es wird erwartet, dass er Ende April verurteilt wird.


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