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SEC verklagt Silvergate Bank

Die amerikanische Aufsichtsbehörde hat gestern, Montag der 7. Juli, eine Anklage gegen die Silvergate Bank wegen Wertpapierbetrug eingereicht.

SEC verklagt Silvergate Bank

Die amerikanische Aufsichtsbehörde hat gestern, Montag der 7. Juli, eine Anklage gegen die Silvergate Bank wegen Wertpapierbetrug eingereicht. Dies geht aus einer Mitteilung der SEC hervor. Laut ihnen sei die krypto-freundliche Bank nicht in der Lage gewesen, Transaktionen im Wert von einer Billion Dollar regelkonform zu prüfen. Darüber hinaus soll Silvergate die Öffentlichkeit getäuscht haben, laut SEC.

Die Behörde beschuldigt die Bank, irreführende Transaktionen der im November 2022 einstürzten Krypto-Börse FTX versteckt zu haben. Silvergate gestattete Zahlungen an FTX im Wert von neun Milliarden Dollar, ohne weitere Kontrollmaßnahmen.

Im März dieses Jahres wurde FTX-Chef Sam Bankman-Fried in den USA zu 25 Jahren Haft verurteilt. Die Anklagen: Verschwörung, Geldwäsche und Betrug gegenüber seinen Kunden. Allein von diesen Kunden soll Bankman-Fried acht Milliarden US-Dollar gestohlen haben, so das Gericht.

Die SEC behauptet, dass Silvergate diese Transaktionen nach dem Zusammenbruch verstecken wollte. Auch Mitglieder der Geschäftsführung, die mit Bußgeldern von bis zu einer Million US-Dollar belegt werden sollten, wurden wegen Betrugs angeklagt. Silvergate hat mit der Aufsichtsbehörde eine Geldstrafe von 50 Millionen Dollar vereinbart.

Die Bank aus Kalifornien meldete im März 2023, kurz nach dem Ausfallen der Silicon Valley Bank, ihre eigene Insolvenz. Die krypto-freundliche Bank hatte schwere Verluste durch den Zusammenbruch von FTX erlitten und den Einbruch ihres Aktienkurses.


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