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Südkorea kündigt Kriegsrecht an: Verkaufwelle bei Bitcoin als Folge

In Südkorea tritt das Kriegsrecht mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Südkorea kündigt Kriegsrecht an: Verkaufwelle bei Bitcoin als Folge

In Südkorea tritt das Kriegsrecht mit sofortiger Wirkung in Kraft. Während die politische Spannung zunimmt, rutschte der Bitcoin-Kurs an lokalen Krypto-Börsen um fast ein Drittel nach unten.

Laut diversen Medienberichten trat der südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol gestern Abend unerwartet vor die Kamera und kündigte das Kriegsrecht an. Yoon beschuldigte die demokratische Opposition, das Parlament zu „stillzulegen“ und Sympathien mit dem Feind Nordkorea zu hegen. Mit der Einführung des Kriegsrechts will der Präsident laut eigener Aussage die „Ordnung im Land wiederherstellen“ und Südkorea „gegen die Bedrohung durch nordkoreanische kommunistische Kräfte und die verachtenswerten pro-Nordkorea-Kräfte auszurotten.“ Konkrete Maßnahmen wurden jedoch nicht genannt.

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Obwohl die direkte Verbindung zwischen politischer Lage und Bitcoin nicht offensichtlich scheint, ist die Auswirkung auf den Kryptomarkt groß. Die plötzliche politische Unsicherheit führte zu einer massiven Verkaufswelle an der südkoreanischen Börse UPbit, wo Bitcoin vorübergehend auf 88.266.000 südkoreanische Won fiel (etwa 62.000 Dollar). Inzwischen erholt sich der Kurs und pendelt um 130.000.000 KRW.

Solche Situationen zeigen, wie makroökonomische und politische Unsicherheiten oft auf den Kryptomarkt überspringen. Sowohl UPbit als auch Bithumb gaben an, dass ihre Plattformen derzeit mit Leistungsabfällen aufgrund einer starken Zunahme der Nutzer konfrontiert sind. Normalerweise sind diese Plattformen bei Krypto-Investoren für Arbitragehandel bekannt. Auch auf internationalen Kryptobörsen war ein Rückgang zu beobachten, wenn auch weniger volatil. Auf Coinbase fiel der BTC-Kurs vorübergehend auf etwa 93.600 Dollar.


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