Trumps Chancen steigen nach Anschlag
Der amerikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist nur knapp einem Mordanschlag entkommen.

Die amerikanische Präsidentschaftskandidatin Donald Trump ist nur knapp einem Mordanschlag entkommen. Am Samstagabend hielt der Republikaner eine Ansprache in dem Ort Butler im US-Bundesstaat Pennsylvania, als plötzlich vier Schüsse abgegeben wurden.
Trump überlebte mit leichten Verletzungen; die Kugel streifte sein Ohr. Sicherheitskräfte brachten den ehemaligen Präsidenten in Sicherheit. Zwei Menschen kamen ums Leben: ein 50-jähriger Mann und der Angreifer selbst.
Nach dem gescheiterten Anschlag auf Donald Trump sind die Chancen der Republikaner auf das Präsidentenamt höher denn je, zumindest laut der Crypto-Wettenplattform Polymarket. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 71 Prozent liegt der ehemalige Präsident deutlich vor seinem demokratischen Gegenkandidaten Joe Biden (18 Prozent). Biden wünschte Trump gestern noch gute Besserung.
Der Republikaner will sich für die Kryptosphäre in den USA einsetzen, akzeptiert Kampagnenbeiträge in Bitcoin und lehnt angebliche Pläne für eine amerikanische CBDC ab. Einige vermuten jedoch auch politische Motive hinter seiner krypto-freundlichen Haltung.
Ende nächster Woche sollte Trump eigentlich auf der Bitcoin Conference in Nashville sprechen. Laut den Organisatoren geht die Veranstaltung trotz des Anschlags weiter. Für Trump steht jedoch zunächst der GOP-Parteitag in Milwaukee, Wisconsin, auf der Agenda. Dort wird er offiziell zum Präsidentschaftskandidaten erklärt.