Uniswap: DeFi-Börse im Visier der deutschen BaFin
Vor einigen Tagen hat die DeFi-Börse Uniswap eine eigene Wallet gestartet.

Vor wenigen Tagen hat die DeFi-Börse Uniswap eine eigene Wallet eingeführt. Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin sieht dies als Verstoß gegen die Regeln und eröffnet eine Untersuchung.
Der Grund: Die DeFi-Börse brachte eine Krypto-Wallet auf den Markt und warb damit beim deutschen Publikum ohne Genehmigung. Das meldet Finance Forward und verweist dabei auf die Vorschriften der Aufsichtsbehörde.
Das gezielte Ansprechen deutscher Besucher kam in Form eines Tweets. Darin ruft Uniswap dazu auf, das neue Produkt herunterzuladen. Nur Anbieter von Kryptowährungen mit einer Zulassung dürfen gemäß dem deutschen Gesetz für ihre Dienste werben. Die BaFin hat die Untersuchung "noch nicht lange" begonnen, sagte eine Sprecherin.
Die Dezentralisierung von Uniswap stellt eine große Herausforderung für die deutsche Aufsichtsbehörde dar. Als mögliches Ziel könnte Uniswap Labs gelten, die Entwickler der DeFi-Börse. Der Hauptsitz von Uniswap Labs befindet sich in New York. BaFin hat in der Vergangenheit schon häufiger DeFi-Projekte untersucht.