Die Afghanistan-Enthüllungen von Wikileaks sind auf Bitcoin verewigt
Bitcoin als Protestplattform: Seit dem 7. Oktober wurden die Enthüllungen von Wikileaks über den Krieg in Afghanistan auf der Blockchain verewigt.

Bitcoin als Protestplattform: Seit dem 7. Oktober wurden die Enthüllungen von Wikileaks über den Krieg in Afghanistan auf der Blockchain verewigt. Wer dahinter steckt, ist unbekannt. Eine anonyme Person beanspruchte den Protest beim Bitcoin Magazine. Die Aktion zielt darauf ab, Aufmerksamkeit auf die Verfolgung von Julian Assange, dem Gründer von Wikileaks, zu lenken.
In Juli 2010 veröffentlichte Wikileaks die "Afghanische Tagebücher", in denen verschiedene Kriegsverbrechen dokumentiert wurden, die vom US-Militär im Krieg in Afghanistan begangen wurden, wie der Mord an unschuldigen Zivilisten.
Fast alle großen Mainstream-Medien berichteten damals über den Fall. Es brachte den Stein ins Rollen für die US-Verfolgung von Assange. Die Enthüllungen können durch die unveränderliche Natur von Bitcoin nie mehr gelöscht werden.
Nach einigen Jahren in einem stark gesicherten britischen Gefängnis wird Julian Assange nun an die USA ausgeliefert. Ihm drohen dort 175 Jahre Freiheitsstrafe wegen Verrats.
Sein geistiger Zustand in der maximal sicheren Haft wird als äußerst kritisch beschrieben, und Psychiater haben wiederholt vor einem Suizidrisiko gewarnt.
Bitcoin und Wikileaks
Die Geschichte von Bitcoin und Wikileaks ist schon seit vielen Jahren eng miteinander verwoben. "Nur durch Bitcoin konnte Wikileaks überleben", sagt sein Bruder Gabriel Shipton gegenüber BTC-ECHO.
Der Grund: Die USA haben das Whistleblower-Portal nach dem Leck den Zugang zum Finanzsystem abgeschnitten. Der einzige Ausweg: Bitcoin.
Im August fand eine Protestaktion für Assange in der Metaverse statt. Aktivistinnen und Aktivisten berichteten BTC-ECHO von einem "Moment größter Gefahr".