Nimmt Kamala Harris Spenden von Coinbase für den Wahlkampf an?
Die Krypto-Industrie in den USA ist zu einer mächtigen Lobby geworden.

Die Krypto-Industrie in den USA ist zu einer mächtigen Lobby geworden. Nun scheint der demokratische Kandidat auch von dem Geld zu profitieren.
Kryptowährungen spielen eine immer wichtigere Rolle im US-Wahlkampf. Kampagnenspenden aus dem Kryptospace fließen jetzt ebenfalls in die Kassen der Kandidierenden. Es ist bekannt geworden, dass Kamala Harris, die demokratische Kandidatin für die mächtigste Position der Welt, Spenden von einer mit Coinbase verbundenen PAC akzeptieren wird.
Coinbase spendet nämlich eigentlich nur indirekt an die Harris-Kampagne, und zwar über eine sogenannte PAC. PAC steht für Political Action Committee, eine Art Lobbygruppe, die bei Wahlen strategisch Kampagnen betreibt. PACs dürfen pro Kandidat bei einer Wahl maximal 5.000 USD spenden. Darüber hinaus können PACs unabhängige Werbekampagnen für die betreffenden Kandidaten starten.
“Coinbase kann bestätigen, dass das Future Forward PAC mit Coinbase Commerce zusammenarbeitet, um Krypto-Spenden zu akzeptieren,” sagte der Sprecher gegenüber CoinDesk. Dennoch kann der indirekte Austausch zwischen den Krypto-Gruppen und der demokratischen Präsidentschaftskampagne als Zeichen der Entspannung zwischen den Lagern gesehen werden. Traditionell gilt, dass die Demokraten kryptoskeptischer sind als die Republikaner in den USA. Donald Trump hat sich wiederholt für Kryptowährungen ausgesprochen. Auf der Bitcoin 2024 Conference sprach er eine Stunde lang über seine Bitcoin-Strategie für die USA. Der Republikaner will unter anderem eine Bitcoin-Reserve in den USA einführen. Eine direkte Spende in Kryptowährungen an das Harris-Team ist derzeit nicht möglich – im Gegensatz zu Trump.